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Aus unserer Briefmappe

Sina Kühne berichtet

Hallo liebe  Ruderfreunde,

von mir habt ihr lange nichts gehört, weil ich dieses Jahr viel unterwegs war. Ende Januar/Anfang Februar gab es das Trainingslager in Sabaudia (Italien) mit den Sportlern aus dem Berliner Ruderstützpunkt meiner Zweierpartnerin Alyssa. Im März ging es mit Dresdner Sportlern vom Landes- und Bundesstützpunkt Dresden nach Aserbaijan (meine  Postkarte wurde im letzten Ruderblatt veröffentlicht).  Nach Ostern im April war noch ein Trainingslager in Racice angesagt und dann hat schon die Wettkampfsaison begonnen. Die Kleinbootmeisterschaften in Köln waren mit dem 5. Platz erfolgreich, weil das für meine Zweierpartnerin Alyssa das erste 2000-Meter-Rennen war.

Über Himmelfahrt (Anfang Mai) war ich mit dem U23-Achter in Gent (Belgien) zu einer Internationalen Regatta. Dort haben wir Platz drei belegt und eine etwas andere Siegerehrung erlebt. Für uns habe 9 Männer im Nachthemd und  mit einem Strick um den Hals die Nationalhymne von Flandern gesungen. Zwei Wochen später  war noch einmal ein Test in Hamburg, da haben wir unseren 5. Platz im Zweier von Köln  bestätigt. 

Außerdem durften wir noch  in den Achter steigen. Die Großboote wurden nach dem Ergebnis im Zweier gesetzt, so dass wir im zweiten Achter Platz nehmen durften. Der Startschuss fiel und wir haben uns alle in die Riemen gelegt. Im Ziel hatten wir das Unmögliche geschafft und den ersten Achter mit den besser platzierten Mädchen aus den Zweier Rennen um eine ganze Bootslänge (17m) geschlagen. 

Anfang Juni fand die Regatta in Ratzeburg statt. Ab hier sind wir keinen Zweier mehr gefahren sondern nur noch Vierer und Achter. Von Ratzeburg war es nur noch ein Katzensprung nach Hamburg zur Deutschen Meisterschaft. Zur  Deutschen Meisterschaft bin ich nur Vierer und Achter gefahren. Im Vierer waren wir nur auf Platz 5 gefahren, aber ganz knapp, da alle fünf Boote innerhalb von 2,6 Sekunden ins Ziel eingelaufen sind. Im Achter haben wir Platz 1 erreicht und sind damit Deutscher Meister geworden. 

Für mich wurde es im Juli noch mal Ernst, denn ich sollte gegen ein anderes Mädchen in meiner Altersklasse um den letzten Steuerbordplatz im WM-Achter einen Ausscheid fahren. Im Trainingslager in Leipzig wurden nun alle Ergebnisse gesammelt und verglichen. Zu diesem Ausscheid ist es nur teilweise gekommen. In Leipzig sollten wir noch einmal sämtliche Tests, die möglich sind, absolvieren. Danach wurden dann die Boote besetzt. Am Ende kam es aber doch etwas anders, da die Boote, welche für Olympia an den Start gehen sollten, die Qualifizierung nicht geschafft hatten.

Am Ende der Trainingswoche durfte ich doch im Achter Platz nehmen und der Weg war frei für die Weltmeisterschaft in Rotterdam (Niederlande). Das Trainingslager hat am 28.07.16 in Ratzeburg stattgefunden. Aber bei neun Girls ging es nicht ohne Zickenkrieg ab, aber zum Schluss haben wir uns doch zusammengerauft. Abgeschlossen haben wir das Trainingslager mit dem Relationsrennen. Am 17.08.16 wurden die Sporttaschen ins Auto verladen und es ging auf nach Rotterdam. Im Vorlauf und im Hoffnungslauf war schlechtes Wetter und so haben wir auch abgeschnitten, gerade noch das Finale erreicht. Im Finallauf mussten wir uns mit Platz 6 zufrieden gegeben. Mehr war dieses Jahr leider nicht drin.

Im September hatte ich trainingsfrei und habe Schule nachgeholt, denn ich hatte durch die Weltmeisterschaft und die dazugehörige Vorbereitung, die ersten vier Wochen vom neuen Schuljahr schon wieder verpasst. 2017 muss ich mein Abitur schreiben und viel Zeit ist bis dahin nicht mehr. 

Mit dem Abi stellt sich für einige von euch vielleicht die Frage, wie es danach bei mir weiter geht. In der Sportschule ist ja alles noch ganz einfach, doch danach?

Natürlich kümmere ich mich da schon drum. Wenn ich weiter Leistungssport betreiben will habe ich nicht so viele Auswahlmöglichkeiten, denn es gibt wenig Arbeitgeber, welche Leistungssportler einstellen.

Meine Optionen sind  Landes- oder Bundespolizei oder auch zur Bundeswehr. Bei der Landespolizei hatte ich mich schon beworben, doch leider bin ich wegen unzureichender Vorbereitung durch den Computertest gefallen. Nun werde ich mich bei der Bundespolizei bewerben und diesmal besser vorbereiten. Und wenn die Bundespolizei auch nicht klappen sollte, dann werde ich wahrscheinlich ein FSJ Jahr machen. Zur Bundeswehr möchte ich eigentlich nicht.

Doch nebenbei treibe ich natürlich Sport und hoffe auf ein gutes Abitur

Eure Sina

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