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Liebe Mitglieder !

Wir trauern um unseren
Ruderkameraden
Hellmuth Krieger
mehr dazu...

***

Bitte beachtet
folgende Hinweise:

Neue Veranstaltung
im Verein!
Tanzabend  mehr...

Baumaßnahmen
an der Terrasse
am Vereinsgebäude

weiter...

Transponder für
Vereinshaus und
Trainingsräume
weiter...

***

Neue
Ruderordnung
aktuell ab 2016
hier...

***

Willkommen beim Dresdner Ruderverein e.V.

Archiv: Unsere Jugendseite 1. Hj. 2015

SymbolJUGENDSEITE

Von Ereignissen und Erlebnissen in diesem Jahr

Gratulation unseren Siegern und Medaillengewinnern der Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften und Deutschen Hochschulmeisterschaften 2015

von Dr. Jürgen Krause (Text) DRV/ Seyb. (Foto)

3 Aktive unseres Vereins nahmen in Köln vom 25.-28.6. 2015 an den Dt. Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften (U17 / U23) teil.

Kai Miklis kam mit 3 Medaillen zurück:

Deutscher Juniorenmeister im JM 4- A LG in Rgm. mit Berlin
Deutscher Juniorenmeister im JM 8+ A LG in Rgm. mit Berlin / Hamburg
3. Platz (Bronze) U23 im SM 8+ B LG in Rgm. mit Berlin / Hamburg

KaiM1W

Sieg im JM 4- A LG:  Kai Miklis in Rgm. mit Berlin
KaiM2W

Sieg im JM 8+ A LG: Kai Miklis in Rgm. mit Berlin und Hamburg

 

Sina Kühne: 3. Platz (Bronze) U23 im SF 8+ B in Rgm.

DHM Kölnw

Sina Kühne 2.v.l. obere Reihe
Medaillengewinnerinnen im SF 8+ B – eine Vielfalt der Vereine in den Booten

 

Justus Böttcher wurde mit Fl. John (TU DD) im Finale 6. im JM 2x A von insgesamt 17 Booten.

 

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in München (19.-21.6.2015) siegten:

 Grigori Kjullbassanoff / Lucas Metze im SM 2x.

Dazu gehörten zwei 2. und drei 3. Plätze zur Erfolgsbilanz der Studentengruppe beim DrRV:

2. Platz: SM/F 8+ Mix: Birte Dannhauer, Michael Boden, Jan Pötschke für TU DD in Rgm. mit

                              Bremen / Kiel

2. Platz:  SF 4x- :  Birte Dannhauer für TU DD

3. Platz:  SM 8+ :  Michael Boden, Lucas Metze, Grigori Kjulbassanoff, Hannes Jänicke, Albrecht

                              Dunkel, Stefan Hettwer, Jonas Ahrens, Benjamin Kuhnert, St. Paula Korn    

                              (Pirna) für TU DD

3. Platz: SM 4- :    Hannes Jänicke, Albrecht Dunkel, Benjamin Kuhnert, in Rgm. mit Franz

                              Dieringer (DRC) TU DD

3. Platz: SF 8+ :    Birte Dannhauer für TU DD in Rgm. mit Bremen

 

Allen erfolgreichen Aktiven und ihren Trainern gilt unser Glückwunsch.

Auf der Internetseite der RG Wiking Berlin (www.rg-wiking.de) können beide Rennen in einem Video von Start bis Ziel und Siegerehrung betrachtet werden.

Die B-Junioren allein an der Saale
Text: Dieter Lembke; Fotos:Lisa Pavlasek

DSC_0501wEigentlich war es geplant, dass der gesamte Nachwuchsbereich zur Frühjahrsregatta nach Bernburg fährt. Wie aber so oft im Leben, kommt alles ganz anders. Die TG der Jungen und Mädchen wollten das Wochenende nutzen, um für die Qualifikationsregatta in Eilenburg im Bootshaus unseres Vereins zu trainieren. Die A-Junioren waren unentschlossen und wollten das Wochenende aussetzen.

Also machten sich die B-Junioren, verstärkt durch die zwei A-Juniorinnen Lisa und Bea,  auf den Weg in die Saalestadt.

Start war am Sonnabend 6 Uhr mit 2 Kleinbussen und 13 Sportlern zum Wettkampfort.

Die Autobahn war nicht so stark besetzt und wir waren in 2 1/4 Std. in Bernburg.

Alle packten an und bauten unseren Standort auf dem Sattelplatz auf.

Am Sonnabend wurden traditionsgemäß die 1000- Meter-Strecken gefahren.

DSC_0308wBine im Lgw 1x JF B war die Erste, die ran musste. Sie löste ihre Aufgabe perfekt, mit einem 1. Platz.

Das war´s dann auch für den Sonnabend. Mit zweiten Plätzen konnten wir handeln und mit einigen Bootsbesetzungen, die wir im Wettkampf ausprobieren wollten, ging es überhaupt nicht.

Der Trost war ein sehr schönes Abendtraining als die Lichter angingen und das Schloss angestrahlt wurde. Das war eine herrliche Ruderkulisse.

Die Sonntagsrennen über 350 m begannen mit einer so krassen Schiedsrichterfehlentscheidung, die man sonst nur beim Fußball erlebt. Der 2x mit Max und Lukas lag mit in Führung, bevor sie 100 m vor dem Ziel gegen die Ufermauer gedrängt wurden, ohne dass die Schiedsrichterin auch nur einen Moment zu dem 2x hinschaute und das Rennen abbrach, denn die anderen Boote waren alle eine Bahn rübergefahren, sodass für unseren Zweier nur hartes Stoppen übrigblieb, um das Bootsmaterial nicht zu gefährden. Beim Fußball würde man sagen: nichtgegebener Handelfmeter.DSC_0528w

Dass uns die Sprintstrecken besser lagen, zeigten dann 3 Siege im 2x, 1x Lgw und 2x Lgw der Jungen.

Der Doppelvierer der Jungen verlor sein Rennen denkbar knapp. Die Mädchen sind weiter an Radebeul und Pirna rangefahren und lagen mitten im Feld.

Die Rennen brachten auch eine Reihe von Aufschlüssen für die nächsten Wettkämpfe.

 

Zu den Wettkampfergebnissen:

1. Platz  im Einer der B-Juniorinnen Lgw

  Sabine Adam

1. Platz für den Doppelzweier der B Junioren

 Paul Weitz und Tim Duda

1. Platz  im Einer der B-Junior Lgw

  Justin Rümpel

1. Platz  im Doppelzweier der B-Junior Lgw in Renngemeinschaft mit Radebeul

  Justin Rümpel und Felix Gretschel

DSC_0526wSechs weitere zweite Plätze stimmen für den Saisonauftakt optimistisch.

Übernachtet wurde in der Sporthalle nebenan.

Leider wurden die beiden Wettkampftage überschattet von zwei aufgebrochenen Autos, die  trotz der Streifengänge der Freiwilligen Feuerwehr in der Nacht komplett ausgeräumt wurden, beide parkten neben unserem Bus.

Vielen Dank den Bernburgern für die Gastfreundschaft.

Die Übernachtungskosten zahlten die Sportler mit ihrem Eigenanteil.

Die Disziplin der Truppe war sehr gut.

Vielen Dank auch an die Mutter unseres Sportlers Elias die mit ihrem Bus uns auf der Hinfahrt unterstützte und an unsere Vereinsvorsitzende Ina Kalder, die die Rückfahrt am Sonntag absicherte.

Frühjahr und endlich Wettkampfbeginn
Text und Fotos von Dieter Lembke

Die Juniorentrainingsgruppe B/A hatBild1 den Wettkampfbetrieb aufgenommen. Der erste Wettkampfort war Fürstenwalde. Die Langstreckenregatta wird von uns schon viele Jahre besucht. Als Handicap für unsere Mannschaften zeigten sich die bis dahin wenigen Wasserkilometer, bedingt durch den späten Stegeinsatz in diesem Jahr.

Mit einem Sieg im Alleingang des JMA 4x-, einem 2. Platz der JMB 4x+ können wir Trainer zufrieden sein. Lediglich die Schlafwageneinlage der Juniorinnen in B4x+ lag nicht im Bereich der Erwartungen.

Der 2. Wettkampfort war Zschornewitz. Hier startete nur das Team der B Junioren, denn in Berlin-Grünau zum B – Test der 15/16 jährigen, der hauptsächlich von den Landestützpunkten als Standortbestimmung genutzt wird, hängen außer für Max Roßberg für den Rest der Trainingsgruppe die Trauben zu hoch.

Wir nutzten das WochenendeBild2 für unsere 15/16-jährigen sowie einen Juniorinnen-Doppelzweier als Wettkampf- und Trainingswochenende.

Freitag erfolgte die Anreise und die Bootsvorbereitung, Sonnabend der Wettkampf. Den Sonntag nutzten wir für eine lange Trainingseinheit.

Zu den Wettkampfergebnissen:

1. Platz für den Doppelzweier der A Juniorinnen

 Tina Schreiter und Hanna Jäckel

1. Platz für den Doppelvierer der B-Junioren mit Stf.

 Johannes Gröschel

 Max Sascha HartmannBild4

 Tim Duda

 Lukas Nitsche

 Stf.Tina Illmann

1. Platz  im Einer der B-Junioren Lgw

  Sabine Adam

Vier zweite Plätze stimmen für den Saisonauftakt optimistisch.Bild5

Die Zschornewitzer Ruderkameraden boten uns ihr Bootshaus und das dazugehörige Gelände für die Übernachtung und den Trainingstag am Sonntag an.

Den Abend nach dem Wettkampf nutzten wir zu einem Lagerfeuer, an dem Knüppelkuchen gebacken und die endlose Geschichte von der lila Einhornkuh erzählt wurde.Bild3

Der Sonntag war dann der Trainingstag, an dem 16 – 18 Kilometer unter Laborbedingungen (Windstille u. Sonne) gerudert wurden.

Küche und Klubraum hatten wir für unsere Essenszeiten zu Verfügung.

Vielen Dank den Zschornewitzern für die Gastfreundschaft.

Die Übernachtungskosten zahlten die Sportler mit ihrem Eigenanteil.

Die Disziplin der Truppe war sehr gut. Wir dürfen wieder kommen.

Vielen Dank auch an den Vater unseres Sportlers Tim, der uns mit seinem Bus unterstützte.

Frühjahrstalentiade  der Ruderjugend
 in Dresden
von Grit Mund

Am Samstag, dem 14.März 2015, trafen sich die Mädchen und Jungen der AK 11-14 der sächsischen Rudervereine, um ihre Kräfte bei der Talentiade miteinander zu messen.

Austragungsort des zweimal im Jahr stattfindenden Wettbewerbs ist im Frühjahr immer Dresden, im Herbst Leipzig. Während Leipzig mit dem Sportschulzentrum und dem angrenzenden 400 m Testfeld seit Jahren ideale Bedingungen bietet, suchen wir in Dresden immer wieder nach dem idealen Ort. Notwendig ist nicht nur eine entsprechend große Turnhalle, sondern auch eine möglichst 400m lange Laufbahn.

Rudi Löffler vom DRC, Hauptorganisator des Wettkampfes in Dresden, fand mit der neugebauten Turnhalle des Gymnasiums Cotta einen geeigneten Ort und mit der in der Nähe befindlichen 400 m Runde des Sportplatzes am Emmerich-Ambross-Ufers eine gute Laufstrecke.

Für die Durchführung der Talentiade werden neben den Sportlern natürlich auch viele fleißige Helfer für Kontrolle, Zeitnahme oder andere Aufgaben benötigt. Aus unserem Verein standen für diese Aufgaben mehrere Juniorinnen und Junioren zur Verfügung. Vielen Dank dafür. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Tina Schreider, die nicht nur bei der Vorbereitung, sondern auch während des Wettkampfes immer aktiv war.

Mit Liegestützen, Seilspringen, Dreierhopp, Sprint 30 m fliegend, Medizinballdreikampf, Kasten-Bumerang-Test (KBT), Ausdauerlauf und Messen/Wiegen gehören 7 Disziplinen zum Standardprogramm. In diesem Jahr kam ein Athletiklauf als Erprobung dazu, gedacht für die Überprüfung koordinativer Fähigkeiten unserer jungen Rudersportler.

Die Talentiade ist für die jungen Sportler ein Pflichtwettkampf im Hinblick auf den jährlich stattfindenden Bundeswettbewerb. Von den 35 regelmäßig bei uns trainierenden Kindern wurden 31 gemeldet; letztlich nahmen infolge Krankheit oder anderer Verpflichtungen insgesamt 26 Mädchen und Jungen an diesem Wettkampf teil.

In den Altersklassen 12, 13 und 14 (BW-Altersklassen) der Jungen gab es zum Teil sehr große Starterfelder, in denen sich unsere Sportler wie folgt durchsetzen konnten:

Platz 1: Helena Retzke (2004)

  Annika Retzke (2006)

  Andre Montan (2004 – von insgesamt 18 Sportler in dieser Altersklasse)

Platz 2: Lucas Breunung (2001 – von 22 Sportlern)

  Isabell Heine (2004)

Platz 3: Jannes Slavik (2001 – von 22 Sportlern)

  Chiara Roggenland (2001 - von 18 Sportlerinnen)

Als Newcomer einen sehr guten vierten Platz erreichte Johann Svoboda (2003 – von 22 Sportlern). Annika Molke (2001), Casimir Altmann (2003) und Robert Vogt (2004) erreichten in ihrer Altersklasse jeweils den sechsten Platz.

Neben den Genannten haben aber auch die anderen Teilnehmer ihre bisherigen Leistungen im Training beim Laufen, Seilspringen u.a. Disziplinen übertroffen.

Aufgrund einer guten Vorbereitung und der Disziplin der Sportler verlief die Veranstaltung reibungslos und konnte mit einer abschließenden Siegerehrung der Plätze 1 bis 6 pünktlich beendet werden.

Anmerkung am Rande: die liebe Ordnung, nicht nur im Verein sondern ganz speziell auch in fremden Turnhallen.

Diese Ergebnisse zeigen, dass unser Training im Winterhalbjahr nicht umsonst gewesen ist und wir im Vergleich zu den anderen Vereinen in der Vorbereitung auf die neue Saison auf einem guten Weg sind.

Winterlager im Isergebirge
07.02. bis 14.02.2015
Text u. Foto: Grit Mund

Ferienzeit ist Ruderlagerzeit, das ist schon seit Jahren so. Zwecks langfristiger Planung nutzen wir immer die erste Ferienwoche, im Sommer und im Winter eine feste Größe.

Während wir im Sommer in jedem Jahr ein neues Domizil suchen, zieht es uns im Winter seit Jahren an den gleichen Ort. Im Februar, wie kann es anders sein, rief  natürlich unser Winterlager.

Auch in diesem Jahr hieß unser Ziel deshalb wieder Korenov im Isergebirge, genauer gesagt die  Jugendherberge Chata Zvonice.WinterlagerKorweb Seit nunmehr sieben Jahren verbringen wir dort unser Winterlager, und das liegt nicht nur an der Schneesicherheit. Wir haben mittlerweile dort mit Milos Lippert, dem „Herbergsvater“, seiner Familie und seinen Angestellten freundschaftliche Beziehungen aufgebaut, von denen beide Seiten profitieren.

Die Jugendherberge wird  für uns von Jahr zu Jahr attraktiver, große und kleine Wünsche werden berücksichtigt und für unsere tschechischen Freunde sind wir mit stabil 60-70 Personen in jedem Jahr für eine Woche eine feste Größe. Mittlerweile wird die Jugendherberge auch von Vereinsmitgliedern, Verwandten und Bekannten besucht und ist auch in der Sommerzeit eine Reise wert. Für unser Sommerlager allerdings nicht, denn da fehlt uns das Wasser doch zu sehr.

Nun zu diesem Jahr. Am Samstag, dem 7. Februar war es wieder soweit. Mit uns, den Organisatoren vom Dresdner Ruderverein, sowie unseren Sportlern, reisten junge Ruderer und Betreuer aus vier sächsischen Rudervereinen an. Mit dabei waren der DRC, RC Wiking (DHfK) Leipzig, Triton Leipzig und der Akademische Ruderverein zu Leipzig.

71 Personen waren angemeldet, bedingt durch die Grippewelle kam es in allen Vereinen jedoch noch zu Ausfällen, sodass die Zahl dann zwischen 61 und 63 schwankte, davon 50 Sportler und die übrigen als Helfer.

Der Dresdner Ruderverein stellte wie immer das größte Team, in diesem Jahr mit 30 Jungen, Mädchen und Erwachsenen. Leider blieben auch aus unserem Verein fünf Personen krankheitsbedingt zu Hause, darunter auch Klaus Dieter Lembke, der sich extra eine neue Skiausrüstung gekauft hat. Schade, aber im nächsten Jahr klappt es bestimmt.

Die Abfahrt in Dresden verlief planmäßig um 9.00 Uhr. Mit drei Bussen und zwei PKW starteten wir Richtung Korenov und wurden dort wie in einem Wintermärchen empfangen. Schnee, soweit das Auge reichte und Sonnenschein, was wollten wir mehr. Wir begannen mit dem Mittagessen und der anschließenden Zimmerverteilung, die sich in diesem Jahr etwas schwierig gestaltete. Das war allerdings das einzige Problem und wurde letztlich zur allgemeinen Zufriedenheit mit etwas Zeitverzögerung gelöst.

Am Nachmittag begann die erste Trainingseinheit mit der Überprüfung bzw. Anprobe des Skimaterials, anschließend gab es eine Technikeinheit für alle. Während die Sportler sich nach dem Abendbrot schon etwas kennenlernten, teilten wir Betreuer die Skigruppen für den nächsten Tag ein. Der erste Tag bringt immer die meiste Aufregung mit sich und alle zogen sich recht früh am Abend zurück, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Der Ablauf der folgenden Tage verlief sehr gleichmäßig. Wir begannen 7.00 Uhr mit dem Morgensport, bei dem sich alle 20 Minuten rund um die Jugendherberge bewegten, die einen natürlich mehr, die anderen weniger. Anschließend gab es ein sehr ausgiebiges Frühstück, welches keine Wünsche offen ließ. Brötchen, Hörnchen, Brot, süße Teile, verschiedene Schinken-, Wurst- und Käsesorten, Cornflakes, Obst, Gemüse, Marmelade, Honig, Nussaufstrich, ......, eine optimale Stärkung vor dem Training.

Um 9.00 Uhr standen alle Sportler und Betreuer „gespornt und gestiefelt“ vor dem Haus und begannen in den vier Skigruppen ihr Vormittagstraining. Die Anfängergruppe unter der Anleitung von Rudi Löffler und Denise Beitelschmidt (beide DRC), nutzte dafür das Gelände vor dem Haus. Die anderen Skigruppen liefen mit Ski zu den weiter entfernten Loipen, je nach Leistungsstand.

Mittags trafen sich alle wieder in der Jugendherberge und tankten bei  einem kräftigen Mittagessen neue Kräfte. Die anschließende Ruhephase von zwei Stunden wurde von einigen Sportlern nicht unbedingt richtig verstanden, so dass wir Erwachsenen immer mal wieder deren Sinn und Zweck erläutern mussten. Von Tag zu Tag suchten aber fast alle diese Stunden der Erholung.

15.00 Uhr starteten wir dann mit unseren Gruppen in die Nachmittagseinheit und auch hier wurde individuell in den Teams gearbeitet. Mit Einbruch der Dunkelheit fanden sich alle wieder im Haus ein und beendeten mit einer Gymnastik bzw. Dehnungsübungen ihr Tagestraining.

Nach zwei vollen Trainingstagen gab es einen freien Nachmittag, der nach eigenen Wünschen gestaltet werden konnte. Die Sportler nutzten die Stunden zur absoluten Ruhe, gingen einkaufen, spazieren, …...., oder zeigten sich als Baumeister von ihrer kreativen Seite. Wer baut den schönsten und höchsten Schneemann, so lautete die Aufgabe und vier Teams fanden sich zum Wettbewerb zusammen. Teamwork und Kenntnisse über Statik, gespickt mit künstlerischem Geschick waren die Voraussetzungen, vier “Superschneemänner“ das Ergebnis. Am Ende gab es ein Fotoshooting und beim Abschlussabend die Siegerehrung.

In den Pausen wurde außerdem fleißig am Programm für den Abschlussabend gearbeitet. Das Motto, ausgesucht von Steffen Buschmann- Vorsitzender der Ruderjugend Sachsen, lautete: „ Wenn ich einmal groß bin“! In Gruppen sollten kleine Beiträge vorbereitet werden, was mit mehr oder weniger Engagement auch geschah.

Die Tage liefen, wie erwähnt, im gleichen Rhythmus ab, Veränderungen gab es trotzdem täglich in den Skigruppen. Je nach Fähigkeiten, Fertigkeiten und der Einschätzung der Trainer wurden die Gruppen 1-4 durchgesprochen und  aufgestellt. Da wir seit Jahren ein eingespieltes Team sind, hat das wie immer gut funktioniert.

Das Training verlief entsprechend reibungslos, abgesehen von den kleinen Wehwehchen wie Blasen an den Füßen, schmerzende Muskeln( man staunt nach wie vor, wie viele es davon im Körper gibt) oder zu glatte Ski haben wir unser Trainingsprogramm erfolgreich abgearbeitet.

Am letzten Tag unseres Winterlagers gab es wie immer einen abschließenden Wettkampf. Drei verschiedene Streckenlängen mussten dabei von unseren Sportlern bewältigt werden. Die Anfänger, die sich in den Tagen zu tollen Skiläufern entwickelt hatten, absolvierten 3 km. Die weiteren Gruppen liefen 6 bzw. 9 km in der Loipe rund um die Stepanka. Mit großem Kampfgeist gingen unsere Sportler in den Wettkampf und gaben alle ihr Bestes. Kondition, Skitechnik und Teamgeist wollten wir entwickeln und verbessern und das ist uns in diesem Skilager wieder gut gelungen, wie die Ergebnisse uns zeigten. Der letzte Nachmittag stand dann im Zeichen von Ski-Spielen. In verschiedenen Staffelwettbewerben rund um unsere Herberge konnten sich alle noch mal richtig austoben und hatten viel Spaß dabei.

Anschließend hieß es Sachen packen und für das letzte Abendbrot schick machen. Unsere Wirtsleute zauberten uns ein tolles Abschlussbankett, welches keine Wünsche offen ließ. Dafür  bekamen sie  Beifall, ein kleines Abschiedsgeschenk und leere Platten, eine bessere Würdigung gibt es kaum. Nach unserem letzten Abendmahl folgte eine kurze Vorbereitung auf den Abschlussabend. Neben Ehrungen in den verschiedenen Kategorien: Skiwettkampf, schönster Schneemann, Schneeknutscher, Kücken (Annika Retzke), Oldstar (Bernd Licker), Teamgeist, besondere Leistung und so weiter gab es zwischendurch immer wieder kulturelle Einlagen unserer Sportler. Es war ein sehr schöner, kurzweiliger Abend, der dann viel zu schnell vorüber ging.

An dieser Stelle leider auch noch etwas sehr Trauriges. Es war auch für unser Betreuerteam ein sehr schöner, gemeinsamer Abend, mit Freude und Erleichterung, dass wieder mal alles so gut geklappt hat. Mit in unserem Kreis auch Michael Strangfeld, der uns nicht nur als Helfer für den Transport zur Verfügung stand, sondern sich auch beim Tagesgeschehen aktiv mit einbrachte. Leider war es unsere letzte gemeinsame Feier in einem Ruderlager, da Micha am 1. März 2015 plötzlich verstorben ist. Unvergessen sein Einsatz als Neptun im letzten Sommerlager und seine Unterstützung in vielen sportlichen Bereichen. Wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.

Was bleibt, ist ein erfolgreiches Winterlager 2015 und viele schöne Erinnerungen. Auf ein Neues 2016.

2. TK – Hochschul-Cup

1. Mitteldeutsche Ergometermeisterschaft

22. SachsenCup Leipzig
Text und Fotos von Dieter Lembke

Das 2. Mal fand innerhalb derIMAG0583web Veranstaltung des Sachsen-Cups die 2. Mitteldeutsche Ergometer-Meisterschaft und der 2. Techniker-Krankenkassen-Hochschul-Cup in Leipzig statt. Trotz einiger Krankmeldungen nahm der Dresdner Ruderverein mit einer großen Mannschaft am Finale der Hallenwettkämpfe teil, bevor die Wasser-Saison im März wieder beginnt.

Vom Jüngsten, Johann Svoboda IMAG0566webbis hin zur Master-Ruderin Ina Kalder, waren alle gefordert, Wettkampfhärte zu zeigen und den Nachweis anzutreten, im Winter ausreichend trainiert zu haben. Das gelang den meisten und so gab es kaum eine Siegerehrung, bei der kein Sportler unseres Vereines mit auf dem Treppchen stand.

Herausragend bei den Ergebnissen natürlich die Mitteldeutschen Meister:

  • Jans Slavik   Jungen 14 Jahre Lgw.
  • Kai Miklis    Jun. A Lgw
  • Justus Böttcher Jun. A
  • Ina Kalder  Masters W

    Herzlichen Glückwunsch!

Viele Vizemeister und dritte Plätze rundeten das Ergebnis unseres Vereins ab.

IMAG0578webSehr bemerkenswert war, dass gleich drei Junioren A mit Justus Böttcher, Leon Roggenland und Rico Hirche auf dem Podest standen sowie der Männerachter, unterstützt von drei A-Junioren den 2. Platz hinter dem Bundesligaachter des DRC belegte.

Alle anderen Ergebnisse bitte dem Ergebnisdienst des Veranstalters entnehmen, da diese am Sonntag noch nicht ins Netz gestellt waren.

Die Übungsleiter Tina Schreiter, Volker Slavik, Stefan Tillmann und Dieter Lembke betreuten die Sportler. Mit Fahrzeugen wurde der Verein vom Technologiezentrum Dresden, der Firma des Vorstandsmitgliedes Michael Strangfeld und dem Eltern-PKW von Thomas Swoboda unterstützt.

Vielen Dank!

 

21. Schwimmwettkampf der Ruderer in Pirna
Sonntag, 25. Januar 2015
von Grit Mund

Der erste Wettkampf des Jahres fand wie immer „ Indoor“ statt, der Schwimmwettkampf der Ruderer Sachsens. Zum 21. Mal war der Pirnaer Ruderverein Gastgeber dieses Kräftemessens, in diesem Jahr in der neu erbauten Schwimmhalle auf der Seminarstraße.

Ruderer aus 10 sächsischen Vereinen meldeten in den Altersklassen 9 bis Master auf der 50m Brust- und Kraulstrecke, sowie in den verschiedenen Staffelwettbewerben.

Unser Verein ging in diesem Jahr mit 31 Sportlern an den Start. Die Grippewelle sorgte in allen Vereinen für größere Ausfälle, so auch bei uns, und wir mussten leider einige Leistungsträger abmelden. Dieser als Pflichtwettkampf deklarierte Wettkampf sollte trotzdem von allen noch ernster genommen werden. Für die Rudersportler ist eine allseitige Ausbildung sehr wichtig und dazu gehört auch das Schwimmen, selbst wenn es nicht die Lieblingssportart darstellt.

Unsere Teilnehmer gingen im neuen Schwimmbecken sehr motiviert in ihre Wettkämpfe und wurden am Ende mit guten Platzierungen belohnt. In 7 Läufen konnten wir das oberste Treppchen besteigen, damit lagen wir in der Siegstatistik am Ende auf Platz drei hinter Pirna und Leipzig. In ihren Rennen siegten unsere jüngste Sportlerin, Annika Retzke (8 Jahre- Jg. 2005 und jg.), 2x Anne Rübling (Jg. 2002 Brust und Kraul), 2x Elias Warkus (Brust / Kraul JM B), 2x Sina Kühne (SF, Staffel). Von 10 gestarteten Staffeln erreichten wir 5x den zweiten Platz und zeigten dabei beachtliche Leistungen.

In der abschließenden, großen Staffel um den Wanderpokal der Stadt Pirna, in der Sportler der verschiedenen Altersklassen schwimmen, konnten wir von 7 Teams den zweiten Platz belegen. Schneller als die 8 Sportler von unserem Verein zeigten sich nur die Ruderer des SC DHfK Leipzig, und wir freuen uns mit Albert Kubista( AK 12), Helena Retzke( AK 11), Lucas Breunung( AK 14), Anne Rübling ( AK13), Elias Warkus( JM B), Beatrice Krause( JF A), Justin Rümpel ( JM B) und Sina Kühne ( SF) über diese schöne Leistung.

Durch sehr gute Leistungen konnten wir 8 x den zweiten Platz und 3x den 3. Platz erzielen. In Rennen mit mehr als 10 Teilnehmern wurden auch die Sportler bis Platz 6 mit einer Urkunde geehrt. Für den Dresdner RV gab es somit 11 weitere Siegerehrungen.

Wie immer ein großes Lob an die Organisatoren des Pirnaer RV. Sie schafften ideale Bedingungen für diesen 21. Schwimmwettkampf, sowohl bei der Vorbereitung, Durchführung, Verpflegung und Betreuung.

Ein schöner, attraktiver Wettkampf, der die Winterzeit kürzer werden lässt und Lust auf die neue Saison macht.

Nudelsprint Berlin am 18. 1. 2015

Die “Große Nudelpfanne” blieb 2015 in Berlin
Text und Fotos von Dieter Lembke

Auf der Suche nach Wettkämpfen im veIMAG0500webrgangenen Winter, die das Training auflockern sollten und auf einen Hinweis von Kai Miklis sind wir auf den Nudelsprint gestoßen. Diese Veranstaltung wird jedes Jahr von Hellas Titania Berlin ausgerichtet. Sprintstrecken über 222 Meter für Einzelstarter, 2:22 Minuten für Mannschaften und 15 Minuten für Staffeln mit beliebig vielen Wechseln werden gefahren und jedes Rennen hat einen eigenen Nudelnamen. Mit großem Nudelessen und einer Nudelparty sollte die Veranstaltung dann ausklingen.

IIMAG0501webn diesem Jahr starteten wir mit drei Bussen am Sonnabend in Richtung Berlin. Nach einigen Ab-, Nach- und Ummeldungen gingen wir mit 19 Sportlern an den Start. Wir hatten neben den Einzelwettbewerben auch Mannschaften und die Junioren-Mix-Staffel gemeldet. Teilnehmerfelder von bis zu 58 Startern zeigten die Attraktivität, die diese Veranstaltung bei ihrer 14. Auflage hatte. Mit Stefan Tillmann und Dieter Lembke als Übungsleiter im Bereich der A/B - Junioren sowie Michael Strangfeld wurden die Betreuung der Mannschaft sowie die Fahrdienste abgesichert.

Die Ergebnisse (Platzierungen unter den ersten 10):

Milchnudel-Rennen der 13/14-jährigen Jungen

Lucas Breunung, Platz 7

Spirelli-Rennen der B-Juniorinnen

Annika Miklis, Platz 6

Muschelnudel-Rennen der B-Junioren

Max Roßberg, Platz 6

Johannes Gröschel, Platz 10

Carbonara-Rennen der A-Juniorinnen

Beatrice Krause, Platz 3

Hanna Jäckel, Platz 5

Bologneserennen der A-Junioren

Rico Hirche, Platz 1

Franz Weber, Platz 4

Ferdinand Auerswald, Platz 6

Leon Roggenland, Platz 7

 

Die Staffel- und Mannschaftswettbewerbe waren mit ein Höhepunkt dieser Veranstaltung (“Große Nudelpfanne”). Die Staffeln wurden mit Wechsel auf einem Ergometer gefahren, die Mannschaften mit parallelgeschalteten Ergos.

Bella-Italia-Vereinsvierer Platz 1

Luca Breunung, Max Roßberg, Jessica Reymann, Franz Weber

Glasnudel-Zweier (Vereinszweier) w

Beatrice Krause, Hanna Jäckel, Platz 6 von 9

Lasagne-Zweier (Vereinszweier) m

Rico Hirche, Kai Miklis, Platz 8 von 15

 

Unsere Meldung in der 10-er-Staffel der Junioren war eine von 8 Meldungen. Gegner waren also Arkona Berlin, Astoria Berlin, Wiking Berlin und der Richtershorner RV, RC Henningsdorf, RC Turbine Berlin und das F.-v.-Stein-Gymnasium.

Nach einer kurzen TeambesprechungIMAG0504web zum taktischen Herangehen ging unsere Staffel an den Start zu dem 15-Minuten-Rennen, bei dem die geruderten Meter gewertet wurden. Nach dem ersten Lauf führte unsere Staffel mit großem Vorsprung vor den anderen Mannschaften.

Dann kam der 2. Lauf: Astoria und Arkona von Beginn an ein Kopf an Kopf Rennen, das Astoria für sich entschied. Mit 4954 gefahrenen Metern war das der Sieg vor Arkona mit 4902 Metern und unserer Staffel mit 4795 Metern.

Eigentlich wollten wir den Sieg, aber so ist das im Sport. Ärgerlich für uns Trainer, wir hatten 4 Mädels gemeldet, die anderen nur die Pflichtquote von 2, wir hatten den langsameren Lauf und sind mit riesigen Vorsprung ins Ziel gekommen, fast ohne Konkurrenz, wir haben wie gefordert 3x durchgewechselt, es wurde aber bei allen nicht gezählt.

Trotzdem gab es bei der Siegerehrung eine Tasche Nudeln für die Plätze 1 bis 3. Wie im vergangenen Jahr versprach unser Vorstandsmitglied Michael Strangfeld, in unserem Bootshaus damit für unsere TG Jun. A/B und das ÜL-Team zu kochen. Da lassen wir uns alle überraschen.

Insgesamt nahmen 287 Einzelstarter aus 34 Vereinen und Fitnessteams, 20 Staffeln und 24 Vereinszweier am Nudelsprint teil.

Nach dem dann anstehenden Nudelessen ging die Fahrt mit zwei Siegen und guten Platzierungen im Gepäck wieder zurück nach Dresden.

Nach zügiger Fahrt war die Ankunft wie im Vorjahr gegen 22 Uhr in Dresden.

Also: Nächster Versuch dann 2016, die große Nudelpfanne nach Dresden zu holen.

 

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