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Liebe Mitglieder !

Wir trauern um unseren
Ruderkameraden
Hellmuth Krieger
mehr dazu...

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Bitte beachtet
folgende Hinweise:

Neue Veranstaltung
im Verein!
Tanzabend  mehr...

Baumaßnahmen
an der Terrasse
am Vereinsgebäude

weiter...

Transponder für
Vereinshaus und
Trainingsräume
weiter...

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Neue
Ruderordnung
aktuell ab 2016
hier...

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Willkommen beim Dresdner Ruderverein e.V.

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Von Ereignissen und Erlebnissen in diesem Jahr

Bundes-Wettbewerb-Qualifikation in Zschornewitz
10. und 11. Juni 2016

von Philipp Gäbert

Erfolgreich kehrten wir von unserem Regatta-Wochenende in Zschornewitz nach Dresden zurück, waren nach der ganzen Anspannung bezüglich der Qualifizierung doch sehr erleichtert und zugleich erschöpft.

Denn dieses Mal war es eine BW-Quali wie sonst keine. Insgesamt reisten wir mit 19 Sportlern und 2 Trainern an. Momentan zieht das Pech bei uns durch den Verein und schädigt sämtliche Trainer, die hätten mitfahren können.

Selbst Grit und mich verschonte es nicht und wir waren sehr darauf angewiesen, dass alles funktionierte. Zum Glück konnten wir noch Tina Illmann als Helferin mitnehmen; sie hat uns damit auch sehr gut unterstützen können.

Für mich war es dieses Mal eine ganz andere Regatta als sonst, denn ich konnte einen Einblick dafür gewinnen, was so eine BW-Quali an Nerven rauben kann.

Um erfolgreich zu sein gehört nicht nur die gute Mannschaft dazu, sondern auch die Weitsicht des Trainers, voraus zu denken und nicht nur seine eigenen Sportler zu kennen. Man muss auch die Sportler aus den anderen Vereinen vor Augen haben. Keine Ahnung, wie Grit das macht, aber sie kennt fast alle Namen und kennt deren Stärke im Boot.

Unser erstes Rennen lief und sogleich holten wir unseren ersten Sieg mit Isabell Heine und Cate-Lynn Rochow. Nur knappe zwei Sekunden dahinter unser BW-Zweier, der sich hier mit Lilly Marleen Kosiol und Helena Retzke durchsetzte.

Der Jungen-Zweier mit Johann Svoboda und Albert Martin Kubista konnte auch einen ersten Platz erzielen, wobei Johann seinen gewonnenen Einer zum BW fahren wird.

Alle strengten sich sehr an und wirklich jedes Rennen verursachte bei mir einen Adrenalin-Pegel, der nicht zu vergleichen ist. Gänsehaut-Faktor pur!

Aber ein Rennen hatte es voll in sich, bei dem man mir die Erleichterung und Freude aus den Augen lesen konnte. Mit fast 4 Sekunden Vorsprung gewann der Mädchen-Vierer mit Annika Hentzschel, Isabell Heine, Cate-Lynn Rochow, Sara Krause und Steuerfrau Sophie Achilles. Auch dieses Boot fährt mit zum BW.

Der kleine Jungen-Vierer, der zur Dresdner Regatta mit großem Abstand zu den anderen Booten war und auch die Langstrecke eingesackt hatte, musste hier in Zschornewitz eine bittere Erfahrung machen. Mit dem dritten Platz war es nicht nur ein Schock für den Vierer, sondern auch für Grit und mich.

Niemand wusste was los war, denn bootstechnisch sah alles super aus und die Mannschaft arbeitete besser zusammen als an manchen Trainingstagen.  Trotz allem war ein großer Abstand zu den anderen beiden Booten vorhanden. Es wäre nur so zu erklären, da wir auf einer sehr bealgten Bahn starteten, dass wir uns dort was mit der Flosse eingefangen haben.

Und jetzt kommt das, wovon ich am Anfang geschrieben habe: Das ist hier wie beim Poker und jetzt verstehe ich auch warum Grit immer sagte, es gäbe dann noch diese Entscheidungen am grünen Tisch.

So kam es dann auch. Dieses Boot war eine Entscheidung am grünen Tisch und Grit kämpfte für unseren Jungen-Vierer. Sie wollte ihn unbedingt beim BW dabei haben, mit Erfolg und zum Leid des DRC.

Das Resultat am Ende das Tages war, dass sich 16 Sportler für den BW qualifiziert haben, ich eine Menge Erfahrung gesammelt habe, Grit drei graue Haare mehr hat und der DRC verärgert durch die Entscheidung am grünen Tisch abgereist ist.

Aber schon am nächsten Tag war alles wieder in Ordnung. Herr Löffler vom DRC entschied sich für den ausgehandelten Kompromiss und lässt jetzt zwei Doppelzweier zum BW starten. Unser Jungen-Vierer erhält eine zweite Chance zu zeigen, was in ihm steckt.

Ich persönlich freue mich auf den BW und wünsche allen Sportlern die besten Erfolge mit maximalem Einsatz.,

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Primatorky Prag 2016

von Dieter Lembke (Text/Fotos)

Während der Eilenburger Ruderregatta im Frühjahr dieses Jahres verabredeten sich die Vereine aus Radebeul, Dresden und Pirna, gemeinsam ein Juniorenprojekt für die A- und B-Junioren und Juniorinnen zu beginnen und zu den Achterrennen diesen Sommer nach Prag und Wien zu fahren.

Am Wochenende vom 3. bis 5. Juni waren dann fünf Juniorenachter und ein Frauen- und ein Männerachter am Start. Wir erlebten großartigen Sport mit vollen Achterfeldern. Die B-Junioren und Juniorinnen mussten über 1500 m fahren, die A-Junioren und Juniorinnen über

2000 m.

Es gab das volle Programm mit Vorlauf, Hoffnungslauf, Halbfinale, kleines Finale und Finale. Bis auf den Frauenachter schafften es alle Mannschaften zumindest bis ins kleine Finale. Der Junior-A-Achter, der sicher die Potenz gehabt hätte im Finale mitzufahren, hat im Vorlauf durch einen taktischen Fehler diese Chance vergeben. Hervorragende Medienpräsenz mit Videowand, Kameras in den Booten, an den Brücken und in Begleitbooten zeigten alle Rennen. Zuschauer im Zielbereich soweit das Auge reichte.

Alle sind begeistert von diesem Wettkampf nach Hause gefahren.

Unseren Verein vertraten: Leon Roggenland, Franz Weber, Rico Hirche, Lukas Nitsche, Elias Warkus, Johannes Gröschel, Ferdinand Auerswald (Jun. A). Katharina Faber (Junn. A), Daniel Mast, Frederiko Bavisto, Jannes Slavik (Jun. B), Sabine Adam, Annika Miklis (Junn. B) und bei den Frauen Hanna Jäkel.

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Schwimmwettkampf der Ruderer in Pirna

von Grit Mund

Jedes Jahr aufs Neue lädt der Pirnaer Ruderverein Ende Januar alle sächsischen Ruderer zum Schwimmwettkampf ein. Diese Tradition jährte sich am 24.Januar 2015 zum 22. Mal und die neue Schwimmhalle auf der Seminarstraße wurde zum zweiten Mal Schauplatz dieses Wettkampfes.

 Schwimmen können ist die Grundvoraussetzung für unsere Sportart, wobei die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Sportler  dabei allerdings sehr unterschiedlich sind.  Für unsere jungen Athleten ist die Teilnahme am Schwimmwettkampf deshalb Pflicht, außerdem stellt er eine angenehme Abwechslung zum langen Wintertraining dar.

Am Sonntag, dem 24.01.2016 beteiligte sich unser Verein mit 34 jungen Sportlern. Damit waren wir nach Pirna der zahlenmäßig stärkste Verein. Ursprünglich waren 47 Sportler geplant, Erkältungskrankheiten sowie familiäre Verpflichtungen fanden als Entschuldigung Anerkennung. Unentschuldigtes Fehlen wurde mit dem Zahlen des Startgeldes „ belohnt“, so wie in zwei Fällen geschehen.

Laut Ausschreibung konnte wie immer in 39 Rennen gemeldet werden, wir starteten mit unseren Sportlern in 29.

Die Wettbewerbe wurden über 50 m Brust, 50 m Kraul, 4 x 50 m Brust, 4 x 50 m Kraul und 8 x 50 m Freier Stil in den verschiedenen Altersklassen bestritten. Außerdem gab es eine Fun- Staffel.

Am Ende des Tages standen für uns 9 Siege, 7 zweite sowie 5 dritte Plätze zu Buche. Auf Grund der großen Starterfelder wurden auch die vierten bis sechsten Plätze geehrt. Für unseren Verein waren das 6 vierte und 3 sechste Plätze und jeweils die Ehrung mit einer Urkunde, was bei anderen Ruderwettkämpfen nicht üblich ist.

Diese Ergebnisse unserer Jungen, Mädchen, Juniorinnen und Junioren waren so stark wie in keinem Jahr vorher und machen uns sehr stolz. Sicherlich hat auch das fünfmalige Schwimmtraining mit dazu beigetragen.

In allen Rennen wurde im Wasser toll gekämpft und von außen lautstark angefeuert. Bei den Staffeln war das besonders zu spüren. In diesen Rennen gelangen uns 3 Siege, die jeweils mit einem Pokal geehrt wurden, dazu ein zweiter und zwei dritte Plätze.

 Besonders herausragend war der Sieg in der großen Abschluss-Staffel. Hier starteten 4 weibliche und vier männliche Schwimmer in den verschiedenen Altersklassen im freien Stil. Nach einer unglaublichen Aufholjagd konnten sich Andre Montan, Cate Lynn Rochow, Moritz Sachse, Anne Rübling, Lucas Breunung, Sandra Schnorrbusch, Elias Warkus und Beatrice Krause über den verdienten Sieg freuen und den großen Pokal der Stadt Pirna mit nach Hause nehmen.

 

Unsere erfolgreichsten Sportler waren:

Cate Lynn Rochow (2004)     - 3x 1. Platz, 1x 3. Platz

Anne Rübling (2002) - 3 x 1. Platz, 1x 3. Platz

Beatrice Krause (98)  - 2x 1. Platz, 1x 2. Platz, 1x 3. Platz

Annika Retzke (2006)  - 2x 1. Platz

Sandra Schnorrbusch (98) - 1x 1. Platz,1x 2. Platz, 1x3. Platz

Frederico Boavida Baake (00)- 2x 1. Platz, 1x 2. Platz, 1x 4. Platz

Elias Warkus (1999)  - 3x 1. Platz, 2x 2. Platz

Isabell Heine (2004)  - 1x 1. Platz

Helena Retzke (2004)  - 1x 1. Platz, 2x 4. Platz

Sabine Adam (2000)  - 1x1. Platz, 1x2.Platz, 1x3. Platz

Lucas Breunung (2001) - 1x 1. Platz, 1x 2. Platz

Annika Hentzschel (2003) - 2x2. Platz

Ferdinand Auerswald (1998) - 1x1. Platz, 1x 2. Platz

 

Es gab noch viele, sehr gute Einzelleistungen, die hier nicht alle genannt werden können.

Danke an unsere Schlachtenbummler und Fahrer.

Ein abwechslungsreicher Wettkampf, eine gute Organisation, viel Spannung und ein guter Einstieg ins neue Wettkampfjahr.

 

2. Mitteldeutsche Ergometer-Meisterschaft in Leipzig

von Grit Mund

Am Samstag, dem 5. März 2016 fand in Leipzig die 2. Mitteldeutsche Ergometer-Meisterschaft statt. Gekoppelt war dieser Wettkampf mit dem 3. Hochschulcup, ausgerichtet von der Techniker Krankenkasse und dem 1. Winter-Achter Sprint.

Unser Verein meldete zu diesem wichtigen Winterwettkampf 33 Sportlerinnen und Sportler, davon 10 Mädchen und Jungen der AK 12-14 sowie 20 Juniorinnen /Junioren der AK 15-18 Jahre. Außerdem waren mit Sina Kühne, Kai Miklis und Justus Böttcher drei Senioren B vor Ort, die bei Eckbert Scheibe im Bundesstützpunkt trainieren.

Der Wettkampftag begann leider für uns mit einem Ärgernis.

Zwei unserer Junioren legten am Tag vor dem Wettkampf für sich fest, einfach nicht an den Start zu gehen, ohne dass eine Krankheit vorlag. Sie entschieden sich nicht nur gegen ihren eigenen Start, sondern auch gegen die eigene Mannschaft in der Staffel und setzten sich über die Festlegung der Übungsleiter hinweg. Obwohl unsere Sportler die Meldemodalitäten genau kennen (10 Tage vor dem Wettkampf wird gemeldet bzw. könnte noch abgesagt werden), wir organisieren entsprechend der Meldung Fahrzeuge, Fahrer, investieren Startgeld usw. geschah das zum wiederholten Male. Dieses Verhalten wird in Zukunft nicht mehr geduldet.

Für die Sportler Paul Weitz und Rico Hirche gibt es folgende Konsequenzen: Beide bezahlen ihr Startgeld entsprechend der gemeldeten Rennen und werden für die nächste geplante Regatta (Fürstenwalder Langstrecke am 9. April) gesperrt. Diese Festlegung wurde zur Übungsleitersitzung durch alle anwesenden Übungsleiter/Trainer und unsere Vereinsvorsitzende Ina Kalder beschlossen. Wir hoffen, dass in Zukunft das nötige Verantwortungsbewusstsein bei allen Wettkampfsportlern da ist, damit wir uns auf die wichtigen Dinge konzentrieren können.

Nun zum Wettkampfbericht.

Die 2. Mitteldeutsche Ergometer-Meisterschaft wurde in diesem Jahr im Eventpalast auf dem alten Messegelände in Leipzig durchgeführt. Die Ernst-Grube-Halle, bisheriger Austragungsort, stand nach der monatelangen Nutzung als Asylbewerberunterkunft noch nicht wieder zur Verfügung. Die Stimmung und Atmosphäre war im Vergleich zu den vergangenen Ergo-Wettkämpfen sehr gut. Allerdings war es sehr laut und die extrem warme, trockne Luft ließ einige Sportler, nach ihren Aussagen,  im Wettkampf dann nicht zu ihrer Bestleistung finden.

Pünktlich 9:00 Uhr erfolgte der erste Start und ein langer Wettkampftag begann für die Ausrichter, Aktiven sowie Betreuer.

Die Mädchen der AK 13 und jünger begannen ihren 1000 m-Wettkampf und für unseren Verein gingen 3 Sportlerinnen an den Start. Die beste Leistung konnte dabei Sara Krause (2003) erzielen, die ihre Bestzeit um 11 Sekunden auf 4:16,4 min verbesserte und damit auf dem 11. Platz von 22 Starterinnen einkam. Unser Küken, Isabell Heine (2004), schlug sich im Kreis der älteren Mädchen achtbar und belegte mit Bestzeit (4:18,5 min) den 12. Platz. Annika Hentzschel ging mit einer Erkältung an den Start und wiederholte mit 4:44,8 min ihre Leistung vom Vereins-Ergo-Wettkampf.

Dem Lauf der Jüngsten folgten die Juniorinnen B über 1500 m. Michelle Herde  (2000) fuhr mit 5:49,7 min 5 Sekunden unter ihre Bestzeit und konnte sich über den 3. Platz freuen. Annika Miklis (2000) 6:07,6 min (Platz 11), Eileen Fulsche (2001) 6:13,0 min - 13. Platz und Sabine Adam (2000) 6:21,1 min - 15. Platz fuhren gleichfalls Bestzeiten und konnten mit den Ergebnissen zufrieden sein.

Bei den 13-jährigen Jungen hatte sich Johann Svoboda viel vorgenommen. Seine Bestzeit vom Vereinswettkampf stand bei 3:26,6 min, in der AK 13 eine sehr starke Zeit.  Johanns Ziel war der erste Platz und er ging selbstbewusst und konzentriert an den Start dieser mit 34 Ruderern stärksten Altersklasse.  Die vorgegebene 500 m Durchgangszeit von 1:42-1:43 min konnte er im Rennen ohne großen Abfall halten und er siegte mit sehr guten 3:28,0 min. Die ersten Glückwünsche konnte er direkt nach dem Lauf von Papa Thomas entgegennehmen, der wahrscheinlich deutlich aufgeregter als bei seinen eigenen Starts war. Unser zweiter Starter in dieser Altersklasse war Albert Kubista. Auch Albert konnte mit 4:04,9 min eine neue Bestzeit fahren und erzielte den 13. Platz.

Es folgten unsere B-Junioren, die sich über 1500 m dem Wettkampf stellten. In dieser AK konnte Frederico Boavida (2000) mit einer Zeit von 5:00,4 min Bestzeit fahren und wurde Fünfter. Lucas Breunung (2001)- 5:25,6 min, Daniel Mast (2001)-5:35,6 min und Gregor Daberstiel (2001)-5:58,3 min fuhren im Bereich ihrer Bestzeiten und erreichten die Plätze 18, 24 und 29.

Bei den Leichtgewichten belegte Jannes Slavik mit 5:42,7 min den 8. Platz, Steven Schulz blieb mit 5:58,1 min unter der magischen 6 min Grenze und wurde 13. Auch diese beiden Sportler freuten sich über ihre neue Bestzeit.

Anne Rübling (2002) überzeugte anschließend bei den 14-jährigen Mädchen mit einem sehr mutigen Lauf und belegte mit 3:49,6 min den 3. Platz. Anastasia Jekatharina Ziegler (2002)  konnte  mit ihrer Zeit von 4:36,0 min in dieser Altersklasse diesmal nicht überzeugen.

Sina Kühne (SF 1996) hatte sich über 2000 m eine neue Bestzeit vorgenommen und jubelte nach großem Kampf über 6:55,0 min und den 1. Platz.

In der AK 14 der Jungen ging es für unsere noch unerfahrenen Sportler um eine eigene gute Zeit, da wir dort im Moment vorn noch nicht mithalten können. Neuling Till Neumann erzielte mit 3:45,4 min eine gute Zeit uns saß dabei erst das zweite Mal auf einem Ergometer. Manuel Lehmann fuhr mit 3:49,0 min genau seine Bestzeit und Moritz Eicheler, vorher Steuermann, tat es ihm mit 4:05,6 min gleich.

Die A- Junioren, vertreten durch Leon Roggenland und Franz Weber, hatten sich viel vorgenommen. Leon schrammte mit gefahrenen 6:28,2 min knapp an Platz 3 vorbei und war damit nicht ganz zufrieden. Franz blieb mit 7:02,2 min etwas unter den eigenen Erwartungen.                                                                                                                                      Lukas Nitzsche erreichte seine Bestzeit nicht ganz, konnte sich mit gefahrenen 7:06,9 min aber über den Meistertitel freuen.                                                                                                          

Bei den leichten Senioren kämpfte Kai Miklis sehr mit der warmen, trockenen Luft und war mit seiner Zeit von 6:43,5 min und Platz 3 am Ende nicht ganz zufrieden. Justus Böttcher konnte bei den schweren Senioren auf Grund einer Rückenverletzung nicht antreten.

In der AK 14 und jünger sowie bei den B-Junioren stellten wir jeweils zwei Staffeln. Nach großem Kampf konnten Sara Krause, Anne Rübling, Manuel Lehmann und Johann Svoboda den dritten Platz bei der Jugend erzielen.

Die gleiche Platzierung erreichten Sabine Adam, Michelle Herde, Jannes Slavik und Lucas Breunung bei den B-Junioren. Unsere zweite Mannschaft kam dort mit nur 1,9 Sek. Abstand auf Platz 4.

Im erstmals ausgetragenen Winter-Achter-Sprint belegten unsere A-Juniorinnen in Renngemeinschaft mit Radebeul und Laubegast zweimal den 2. Platz hinter Leipzig. Dieser Start galt der Vorbereitung auf die Juniorenbundesliga in genannter Bootsklasse und brachte 125 € Prämie ein. Am Start für unseren Verein waren Sandra Schnorrbusch, Lisa Pavlasek, Janina Olwig, Beatrice Krause und Tina Schreider.

Insgesamt ein gelungener Wettkampf , der durch die Organisatoren sehr gut vorbereitet war. Nachteil, vor allem für die Rennen am Nachmittag und in der oberen Starterreihe,  war die deutlich verschlechterte Luft, die  bessere Leistungen teilweise verhinderte.

Vielen Dank für die Unterstützung beim Transport und bei der Betreuung an Thomas Svoboda und Bernd Licker.

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Winterlager in Korenov (Isergebirge)
06.02. bis 13.02.2014

Wie jedes Jahr in der ersten Winterferienwoche wechselte die Ruderjugend die Sportart. Zum nunmehr achten Mal zog es uns nach Korenov, um Boot und Skulls gegen schmale Bretter und Stöcke einzutauschen. weiter...

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Vereins-Ergo-Cup 2016
von Dieter Lembke (Text/Foto)

Eigentlich ist diese Veranstaltung unseres Vereins immer Anfang Januar, aber da war nix, warum auch immer. Der zweite Anlauf wurde dann auf den 28. Februar verschoben. Auch nicht schlecht, denn als Vorbelastung für die Sportler, die am darauffolgenden Wochenende bei der Mitteldeutschen Ergometermeisterschaft antreten sollten, war das nun eine willkommene Übungdeinheit.

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Einen zweiten Vorteil hatte diese Verschiebung. Beim Nudelsprint in Berlin hatten unsere Ruderer in den Einzel- und Mannschaftswettbewerben eine große Kiste Nudeln als Preis gewonnen und das war natürlich die Gelegenheit, nach dem Wettkampf ein gemeinsames Nudelessen zu veranstalten. Die Idee war noch nicht richtig ausgesprochen und schon hatten sich die Köchinnen (Muttis unserer Sportler) gefunden.

Nun zum Wettkampftag.

Der Kraftraum wurde zum Wettkampfort umgebaut und das in den vergangenen Jahren schon bewährte Vorbereitungsteam unter Leitung von Christian Sommer hatte im Vorfeld gute Arbeit geleistet. 10:10 Uhr nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung konnte das erste Rennen gestartet werden. Um sicherzustellen, dass das Nudelessen auch pünktlich von statten gehen kann, starteten die Muttis der Sportler im ersten Rennen (mit den drei Köchinnen). Dann folgten ohne Komplikationen alle anderen Rennen. Dieses Jahr hatten wir auch Ruderer aus anderen Dresdner Vereinen als Gaststarter, was sich natürlich positiv auf die Teilnehmerstärke der einzelnen Rennen auswirkte.

Gekämpft wurde in allen Altersklassen bis auf den letzten Meter. So war es nicht verwunderlich, das einige persönliche Bestzeiten  eingestellt bzw. unterboten wurden.

Hier nun die Sieger des Vereins-Ergo-Cups:

Jungen 2005 u. jü.

Laurez Zimmermann

 

Jun. F A

Mai Linh Nguyen (LRV)

Mädchen 2004

Isabell Heine

 

Jun. M A

Ferdinand Auerswald

Jungen 2004

Andre Montan

 

Jun. M A Lgw

Till Vater (LRV)

Mädchen 2003

Amal El Hendi (DRC)

 

Senioren

Benjamin Kuhnert

Jungen 2003

Johann Swoboda

 

Masters M 30-59 J

Falk Schröter

Mädchen 2002

Anne Rübling

 

Masters M ü. 60

Christian Sommer

Jungen 2002

Jonas Fehrmann (DRC)

 

Muttis

Constanze Fulsche

Jun. F B

Michelle Herde

 

Vatis

Michael Hanisch

Jun. M B

Frederico Boavida Baake

 

Extrastarter1

Leopold Jahn

Jun. M B Lgw

Jannes Slavik

 

Extrastarter2

Jonas Gacek

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern!

Mit der Siegerehrung (Medaillen, Urkunden und kleine Preise)  durch unsere Vereinsvorsitzende Ina Kalder und dem großen Nudelessen fand diese Ergo-Cup seinen Abschluss. Vielen Dank auch an die Köchinnen, den Nudelsoßen- und Kuchenspendern. Alles hat hervorragend geschmeckt.

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Frühjahrs-Talentiade 2016 in Dresden

von Grit Mund (Text/Foto)

Am Sonntag, dem 13. März 2016 fand in Dresden mit der Frühjahrs-Talentiade der zweite Pflichtwettkampf des Jahres für die Ruderjugend Sachsens statt.

Alle Sportler der Altersklassen 11-14 waren gemeldet. Von den 36 angedachten Jungen und Mädchen gingen letztlich 32 an den Start, womit wir die meisten Starter in den Wettkampf schickten, gefolgt von Pirna mit 30 Sportlern. Nur zwei junge Ruderer fehlten unentschuldigt, da sie vor der falschen Turnhalle warteten, zwei weitere waren krank.

In diesem Jahr fand die Talentiade nach einigen Jahren wieder im Ostragehege statt. Hier standen uns eine Ballspielhalle, ein Gymnastiksaal und eine 400 m Tartan-Laufbahn zur Verfügung. Bis auf die kühlen Temperaturen, die beim Ausdauerlauf zu spüren waren, waren die Wettkampfbedingungen gut und dieser Wettbewerb von Steffen Buschmann und Rudi Löffler sehr gut vorbereitet. Nach der  Begrüßung der 181 Mädchen und Jungen aus 14 Vereinen gab es eine gemeinsame Erwärmung, angeleitet von Tina Schreider  (Dresdner RV) und Franz Dieringer (DRC).

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Unser Ruderkamerad Andre Montan (AK 12), Sieger zur Talentiade

Anschließend wurden alle Sportler in Gruppen eingeteilt und von ihren Gruppenleitern an die erste Übung gebracht. Der Wechsel zur nächsten Station fand im 20-min-Rhythmus statt, wodurch ein flüssiger Ablauf des Wettkampftages gewährleistet war. Alle Stationen waren mit Stationsleitern und Helfern besetzt, die auf einen ordnungsgemäßen Ablauf der Übungen achteten. Für unsere jungen Ruderer ging es dabei nicht nur um beste Platzierungen, sondern um persönliche Bestzeiten sowie Werte. Eine Steigerung zur Herbst-Talentiade sollte nach dem Wintertraining an den acht Stationen bei allen zu sehen sein und bei der individuellen Auswertung war es das auch bei den Meisten.

Einziger Makel war, dass bei der Absolvierung des Gewandtheitslaufes unterschiedliche Ausführungen bewertet wurden und dadurch in der Auswertung einige gute Sportler null Punkte erhielten. Das machte sich dann beim Gesamtergebnis bemerkbar und brachte zum Beispiel unsere Anne Rübling in der AK 14 um eine bessere Platzierung.

Am Ende des Wettkampftages standen für uns dann eine Reihe guter, mittlerer aber leider auch hinterer Ergebnisse zu Buche. Eine besondere Leistung erzielte Andre Montan, der bei allen seinen bisher absolvierten Talentiaden den ersten Platz erzielte.

Bei der Siegerehrung konnten sich die Sportler über Urkunden und Osterhasen freuen und natürlich über die eigene Leistung. Gratulation zu den vielen Bestwerten und fleißig weiter im Training.

Vielen Dank an unsere Schlachtenbummler, die uns tatkräftig unterstützten.

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Jugendvollversammlung 2016
von Volker Slavik

Am 16.03.2016 fand unsere Jugendvollversammlung statt. Wie in jedem Jahr liegt der Termin einen Tag vor der großen Jahreshauptversammlung.

Das Interesse war recht groß. Von unseren ca. 60 Sportlern unter 18 Jahren kamen immerhin 43 zur Versammlung. Mit anwesend war ein Großteil der Trainer und Übungsleiter, die im Jugendbereich aktiv sind, und Ina Kalder unsere Vereinsvorsitzende.

Los ging es mit dem Bericht des Jugendleiters über das zurückliegende Jahr. Nach einer kurzen Diskussion gab es dann die einstimmige Entlastung des Jugendausschusses und des Jugendleiters.

Die Wahl der Vereins-Jugendausschusses steht erst nächstes Jahr wieder auf der Tagesordnung. Deshalb bleibt alles auch für 2016 so wie es ist:

Volker Slavik: Jugendwart

Phillip Gebert: Stellvertreter

Lucas Breunung/Jannes Slavik: Presse und Berichte

Tina Schreider: Verbindungsglied zwischen Vorstand und Sportlern
 

Zum Schluss  gab es noch ein paar allgemeine Informationen.

Wir Trainer, Übungsleiter und Helfer hoffen, dass euch das Rudern auch in diesem Jahr als eine schöne und sinnvolle Freizeitbeschäftigung wichtig bleibt und wünschen euch und uns ein erfolgreiches Ruderjahr 2016 und einen guten Start auf der Elbe.

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Wien natürlich immer eine Reise wert

Internationale Rudersprintregatta in Wien

von Sabine Adam

Am Freitag, dem 24.06.2016 fuhren wir 15 Uhr in Cotta ab. Die Fahrt ging für die vier Busse mit 11 Sportlern vom DrRV und unserem Trainer Stefan Tillmann zum Vienna Nightrow. Das ist die internationale Rudersprintregatta in Wien des Ersten Wiener Ruderclubs LIA für gesteuerte Achter. Auf unserem Weg nach Österreich durchquerten wir unter anderem Prag und Brünn, an den Grenzen machten wir jeweils Halt, um unsere Vignetten abzuholen. Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich 23:40 Uhr am Ruderclub LIA an. Wir übernachteten gemeinsam mit weiteren Sportlern aus Pirna und Radebeul sowie Ruderern vom Dresdner Ruderclub im Kraftraum.

Am nächsten Tag gab es 9 Uhr ein leckeres Frühstück. Drei Stunden später trafen wir uns an den Bussen, um zusammen an die Regattastrecke zu fahren. Diese befand sich am Ruderzentrum an der Neuen Donau. Nachdem wir unsere Boote angeschlagen hatten, ging es ab 13 Uhr zum Training aufs Wasser. Ab 16:30 Uhr begannen die offiziellen Rennen, bei denen kräftig angefeuert wurde. Zwischendurch konnte man ins Wasser springen und saftiges Obst essen, um sich zu erfrischen.

Am Abend haben wir unsere Boote mit Leuchten und Lichtern aufgerüstet, damit ab 22:05 Uhr die Finale ausgetragen werden konnten, bei denen wir natürlich durch unsere Beleuchtung auffallen wollten. Nach den letzten Rennen mussten wir zügig alles abbauen und verladen, da sich ein heranbrausender Sturm langsam bemerkbar machte. Danach ging es zurück zum Verein, sodass wir uns duschen und schlafen gehen konnten.

Am Sonntag, dem 26.06.2016 starteten wir ab 10 Uhr nach einem außergewöhnlichen und aufregenden Wochenende zur Rückfahrt nach Dresden.

Die Rennergebnisse:

Sieger im B-Finale der Juniorinnen wurde Team „August der Starke“, vertreten durch Katharina Faber (Jun. A)

Zweiter im B-Finale der Juniorinnen wurde Team „Speerspitze“, vertreten durch Annika Miklis und Sabine Adam (Jun. B)

Sieger im B-Finale der Frauen wurde der „TK-Achter Dresden“, vertreten durch Tina Schreider und Hanna Jäkel

Vierter Platz im A-Finale der Junioren wurde das „Team Sachsen“, vertreten durch Rico Hirche, Leon Roggenland, Lukas Nitsche, Elias Warkus (Jun. A), Daniel Mast und Stm. Jannes Slavik (Jun. B)

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Frühjahrsregatta Grünau 22.-24.04.2016
von Grit Mund

Nach dem langen Wintertraining und den dazugehörigen Hallenwettkämpfen wie Ergometer-Meisterschaften, Talentiaden, Triathlon und Schwimmwettkampf , war die Frühjahrsregatta Grünau vom 22.-24.04.2016 unser erster großer Ruderwettkampf  in diesem Jahr. 14 Tage davor fanden Langstrecken in Burghausen, Fürstenwalde und Passau statt, bei denen jeweils nur einige Sportler gestartet sind.

Die Regatta Grünau war demzufolge für uns die erste Standortbestimmung und mit vier Startmöglichkeiten ein effektiver Test. Im Bereich der Kinder bis 14 Jahre konnte neben der normalen Distanz auch eine Langstrecke über 3 km gefahren werden. Die Berliner Ruderjugend nutzte das Regatta-Wochenende für die Qualifikation zum Bundeswettbewerb. So hatten wir einen guten Vergleich, wie wir in der noch frühen Saison stehen.

Alle unsere Kinderboote starteten also im ersten Rennen über die Langstrecke und konnten dort schon achtbare Ergebnisse erzielen. Mit zwei Siegen, einem zweiten und zwei fünften Plätzen waren wir bei typischen Grünau Bedingungen-Wind und Wellen-zufrieden. Pech hatte bei diesem Rennen unser Mäd 4x+ 12/13, der ein sehr gutes Rennen fuhr, bei der Wende durch zwei kollidierende Boote allerdings behindert wurde und viel Zeit einbüßte. Der zweite Platz tröstete wenig, da unsere jungen Mädchen um einen Sieg gebracht worden sind. Behinderungen bei der Wende bzw. ungenaue Wendemarkierungen sind ein altes Problem der Langstrecken, die mit Wenden gefahren werden und werden immer wieder Anlass zu Diskussionen geben.

Im Verlauf der beiden Wettkampftage war das Wetter leider nicht auf der Seite der Sportler. Viel Wind und Kälte machte allen Sportlern, Betreuern, Schiedsrichtern und auch den Kindern auf den Startpontons das Leben schwer. Das Einschwimmen war extrem schwierig und speziell im Rennen der Großboote kam es wiederholt zu Starts, in denen die Boote nicht in Fahrtrichtung ausgerichtet waren. Wir waren davon leider auch mehrfach betroffen, ein Protest konnte die sportliche Leistung leider auch nicht verbessern. Insgesamt gaben sich alle Mühe, bei diesen Bedingungen gut zu bestehen und am Ende standen folgende Ergebnisse zu Buche:

Der Dresdner RV konnte 12 mal am Siegersteg anlegen, vier zweite Plätze und acht dritte Plätze kamen noch dazu.

Herausragend war Johann Svoboda (12 Jahre), der in der AK 13 bei vier Starts die gleiche Anzahl an Siegen einfahren konnte. Drei Siege bei vier Starts erreichte Franz Weber(JM A).

Unsere siegreichen Mannschaften waren:

Jung 4x+ 12/13

 LS 3000m

Maurice Hanisch(04), Andy Montan(03), Casimir Altmann(03), Albert Martin Kubista(03) + Stm. Sophie Achilles(02)

 

 

Jung 1x 13 LS 3000m

Johann Svoboda(03)

 

 

SM 1x A

Malte Höweler

 

 

JM 1x A

Lukas Nitsche (99)

 

 

JM 1x A

Franz Weber (98) beide Tage

 

 

Jung 1x 13 -1000m

Johann Svoboda(03) beide Tage

 

 

Mäd 2x 12/13

Isabell Heine (04), Helkena Retzke(04)

 

 

SM 2x A

Malte Höweler, Benjamin Kuhnert

 

 

JM 2x A

Franz Weber, Lukas Nitsche

 

 

JuM 4x+ 12/13

Johann Svoboda(03), Isabell Heine(04), Annika Hentzschel(03), Maurice Hanisch(04)+ Stm.Tina Illmann

Fazit: Ein guter Einstand bei der ersten großen Regatta in diesem Jahr, eine attraktive Regatta mit vollen Starterfeldern, viele schöne Rennen und ein Fingerzeig auf  die noch zu verbessernden  Dinge im Training und Wettkampf.

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Internationale Juniorenregatta München 29.4. bis 1.5.2016

von Lucas Breunung

Da ich seit diesem Jahr am Landesstützpunkt in Cotta regelmäßig trainiere und in Booten des LRV Sachsen zu Wettkämpfen  und sowieso für das Schreiben der Berichte unserer B-Juniorengruppe zusammen mit Jannes Slavik zuständig bin, dachte ich mir, dass es doch eine gute Sache wäre, wenn in den Ruderblättern auch etwas von den Leistungen, die unsere Sportler am LSP für den Verein errudern, zu lesen wäre.

Gedacht, getan. Seit diesem Jahr trainieren wir am Landesstützpunkt in Cotta auf die Deutsche Meisterschaft und stellen zum Rest Deutschlands konkurrenzfähige Boote. Das Training ist hart, aber man spürt den Effekt und den daraus folgenden Erfolg und das macht einfach nur Spaß. Trotz unserer verschiedenen Heimatvereine verstehen wir uns alle gut und wachsen zu einer geschlossenen Gruppe zusammen, was extrem motiviert.

Unser erster Wettkampf führte uns nach München. Vom Freitag, dem 29. April bis Sonntag, dem 31. April fand auf der wunderschönen Olympiaregattastrecke Oberschleißheim die Internationale Juniorenregatta München statt.

Von uns starteten:

ein JMB 4×+ mit Franz Werner (PRV), Max Milde (PRV), Jannik Lagerein (DRC) und mir, gesteuert von Noa Winkler (DHFK),

ein JWB 4×+ mit Tine Gebauer (DRC), Nora Hohlfeld (PRV), Johanna Sinkewitz (PRV), und Leonie Korn (DHFK), gesteuert von Tina Illman (DrRV),

ein JMB 2×

und zwei JWB 2×.

Insgesamt waren wir B´s von vier unterschiedlichen Vereinen Sachsens gemeinsam als „Team Sachsen 2016“ vertreten. Ein Projekt unserer Landestrainer Regine Riess und Rüdiger Hauffe.

Während sich unser JMB 4×+ gegen die internationale Konkurrenz durchsetzte und so auch durch wenige Gegenmeldungen ins A-Finale rutschte, qualifizierten sich der JWB 4×+ für das B-Finale und die Zweier für die D-Finale.

Wir bauten direkt an der Regattastrecke zwei große Zelte auf, wo wir uns früh morgens und abends mit Essen versorgten und über den Tag vor der aggressiven Sonne schützten. Mittagessen wurde vom Regattaveranstalter über einen Cateringservice abgedeckt.

Am Sonntag musste sich der JMB 4×+ mit einem vierten Platz im A-Finale zufrieden geben. Der JWB 4×+ erreichte Platz 3 im B-Finale.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Zweier. Max Milde und Franz Werner erreichten im D-Finale den ersten Platz im JMB 2×, ebenso wie Tine Gebauer und Leonie Korn  im JWB 2×.

So endete für uns ein wunderschönes und anstrengendes Wochenende. Wir alle konnten gut unser Englisch auf die Probe stellen und unsere Erfahrungshorizonte erweitern.

***

Nochmals aus anderer Sicht:

1. Internationale DRV-Junioren Regatta
München 29.4. bis 1.5. 2016

 von Tina Illmann

 Um die Zeit zu nutzen, fuhren wir schon am Freitag gegen 8:00 Uhr Richtung München. Nach einer staufreien Fahrt und einem Halt beim goldenen M kamen wir gegen 14 Uhr sicher an der Strecke an. Nun hieß es Zelt aufbauen, Boote abladen und anbauen und dann und auf Leipzig warten. Deren Zelt sollte gleich nach der Ankunft mit aufgebaut werden, um den Platz zu sichern. Das stellte sich als gar nicht so einfach raus, da wir alle nicht gerade die Größten waren.

Aber wir sind ja Sportler, und so klappte es schnell mit der altbekannten Räuberleiter. Als auch alle Boote von Leipzig abgeladen und angebaut waren, konnten wir diese in eine Bootshalle von München legen. Nun bezogen wir unsere Turnhalle, die direkt an der Strecke lag. Für uns 10 war genügend Platz in der großen Turnhalle mit Kraftraum. 

Um sich ans Wasser und an die Strecke zu gewöhnen, fuhren wir am frühen Abend noch mal raus. Frau Rieß erklärte kurz, wie und was wir in den zwei Runden fahren sollen. Danach ging es für uns Mädels zum Salat zubereiten und für die Jungs zum Grill anwerfen. 22:00 Uhr war dann für uns Bettruhe.

Der Samstag begann 6 Uhr mit rudern in den großen Booten. Dann ging es an die Strecke. Gefahren werden mussten 2.000 m. In mehreren Läufen musste man dann mit guter Zeit und Platzierung um den Einzug ins A-, B- oder C-Finale kämpfen. Alle schlugen sich wacker und feuerten den LRV Sachsen lautstark an. Natürlich war die ausländische Konkurrenz nicht zu unterschätzen.

Der Samstag brachte mehrere Einzüge ins B-Finale und auch ein paar ins A-Finale mit sich. Mittagessen gab es für alle an der Strecke und am Abend genossen wir an der Strecke die untergehende Sonne beim Ausfahren. Am Abend das gleiche Ritual des Vortages: Die Mädels bereiteten wieder gemeinsam den Salat vor, während die Jungs den Grill bedienen durften. Bettruhe war dann 22:00 Uhr, was ohne Probleme klappte. 22:30 Uhr schlief dann auch der Letzte ein. 

Am Sonntag ging es noch früher raus, um noch besser vorbereitet zu sein und um vor Allem eine bestmögliche Leistung in den jeweiligen Finals zu zeigen. Denn wie heißt es immer so schön: "Der frühe Vögel fängt den Wurm." 

Tja, so hieß es 5:45 Uhr aufstehen, um pünktlich 6:30 Uhr auf dem Wasser zu sein. Der Sonntag brachte das eine oder andere Siegerlächeln mit sich. Alle zeigten das Beste in den jeweiligen Finalläufen. 

Für mich hieß es direkt nach dem Rennen ins Auto von Frau Sinkewitz aus Pirna zu steigen, um pünktlich wieder zu Hause zu sein. Herzlichen Dank fürs Mitnehmen! Die anderen mussten Zelte und Boote noch mit abbauen und sind später auch Richtung Dresden aufgebrochen. 

Das Wetter war das gesamte Wochenende auf unserer Seite und jeder hat das ein oder andere dazu gelernt.

***

Eilenburger Frühregatta 7./8.05.2016

von Grit Mund

„Vom Winde verweht“, der Film ein großes Meisterwerk und ein „Muss“. Die Eilenburger Frühregatta  vom 7./8.05.2016 verdient den gleichen Namen, allerdings im negativen Sinne.

Schon bei der Anreise am Freitag  zeigte sich die Eilenburger Kiesgrube als ein einziges Wellenmeer. Dies sollte sich auch an den beiden Wettkampftagen nicht bessern, es wurde nur schlimmer. Die Sonne und die warmen Temperaturen konnten das Wochenende leider auch nicht aufhübschen und die bekannten Eilenburger Bedingungen, oft Wind und hohe Wellen zeigten sich diesmal von ihrer extremsten Seite.

Für die Sportler gab es dann am Sonntag völlig irreguläre, gefährliche Bedingungen und die Regatta wurde, nach vielen Einwänden der betreuenden Übungsleiter und Trainer, endlich in der Mittagspause abgebrochen. Zu dieser Zeit beklagte der Pirnaer RV schon drei Bootsschäden, bei uns ging ein Skull zu Bruch und zwei Kinder landeten beim Sanitäter. Vor zwei Jahren gab es die gleichen Probleme und auch damals wurde die Regatta abgebrochen.

Das bezahlte Startgeld ist dabei nur ein wunder Punkt. Die Regatta ist für unsere Jugend eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Qualifikation zum Bundeswettbewerb. Gerade aus diesem Grund ist es nicht zu verstehen, dass durch  fragwürdige Schiedsrichterleistungen  Renn-Ergebnisse gewertet wurden, die nicht ordnungsgemäß waren.

Zwei Beispiele: Auf der 3 km Langstrecke wurde vom Ziel auf Bahn 6 bzw.5 zum Überholen ein Kilometer Richtung Start gefahren, anschließend bis zur Wende schräg nach links. Nach Umfahrung der Markierung musste wieder zurück Richtung Start gerudert werden, um auf Bahn 1 bzw. 2 (zum Überholen) dann bis ins Ziel zu kommen. Einige Boote aus Leipzig nahmen den direkten Weg auf Bahn 5 zum zurückfahren und verkürzten somit ihre Wettkampfstrecke deutlich. Normalerweise hätte das die Disqualifikation für diese Boote zur Folge. Leidtragende waren in diesem Fall wir, obwohl wir das schnellere Boot waren.

Bei der 300 m Kurzstrecke lag unser Mädchen 4x+, bedingt durch den starken Wind, am Start quer in der Bahn. Statt neu einzuschwimmen-bei zwei startenden Booten eigentlich kein Problem- wurde das Rennen gestartet. Unsere Mädels kämpften bravourös und konnten sich noch auf 0,45 s heranarbeiten, um den verdienten Sieg wurden sie trotzdem gebracht.

In beiden Fällen haben wir bei den Wettkampfrichtern  Einspruch erhoben, leider vergeblich. Die Entschuldigung des Schiedsrichters, er war von der Sonne geblendet und habe nicht gesehen, dass unser Boot quer lag, ist ein schwacher Trost.

Diese genauere Beschreibung habe ich  gewählt, damit Regatta-Ergebnisse aus der Ferne richtig eingeschätzt werden können und nicht, wie so oft in der Vergangenheit, nach der Papierform.

Hier nun die Ergebnisse der Rennen, die vor dem Abbruch erzielt wurden. Am Siegersteg freuten sich über den ersten Platz:

Jung 4x+ 12/13

LS 3000m

Maurice Hanisch(04), Andre Montan(04), Casimir Altmann(03), Albert  Martin Kubista (03)+ Stm. Sophie Achilles(02)

 

 

Jung 1x 13 LS 3000m

Johann Svoboda(03)

 

 

JF 4x+ B

Sabine Adam(00), Annika Miklis(00), Eileen Fulsche(01),Chiara Roggenland(01)+ Stm. Isabell Heine(04)

 

 

JM 2x A

Franz Weber(98), Rico Hirche(98)

 

 

JF 2x B

Sabine Adam(00), Annika Miklis(00)

 

 

JF 2x B Sprint

Sabine Adam(00), Annika Miklis(00

 

 

Jung 2x 13/14 Lgw SZ

Leonhardt Häberlein(02), Moritz Eicheler(02)

 

 

JM 1x A

Lukas Nitzsche(99) beide Tage

Leon Roggenland (98)beide Tage

 

 

JM 1x A Sprint

Lukas Nitzsche(99)

 

 

JM 2x B Sprint

Daniel Mast(01), Paul Weitz(00)

 

 

Mäd 1x 10 Slalom

Annika Retzke(06) bessere Zeit als die AK 11

 

 

JF 2x B

Sabine Adam(01 Chiara Roggenland(01)

 

 

Jung 1x 13

Johann Svoboda(03)

Weiterhin gab es gute Platzierungen in den Rennen  und auch den Ausblick darauf, wo noch unser Nachholbedarf in den nächsten Trainingswochen liegt.

***

127. Dresdner Ruderregatta 28.05.2016

von Grit Mund

Am Samstag, dem 28. Mai 2016 fand zum 127. Mal die Dresdner Ruderregatta statt. Genau wie im vergangenen Jahr war dieser Wettkampf auf einen Tag begrenzt und wurde über 980 m bzw. 500 m gefahren. Auch wenn diese Regatta nun im kleineren Rahmen stattfindet, zieht es doch immer wieder viele Sportler an die Elbe.

Die Tradition dieser Stromregatta ist etwas ganz B1esonderes und sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Wir unterstützen als Verein dieses Event jedes Jahr und geben vielen jungen Nachwuchsruderern eine Startmöglichkeit. Außerdem stellten sich Sportler aus 13 Vereinen und 6 Renngemeinschaften in 42 Rennen den Kampfrichtern. Ein kleiner Aufwärtstrend, der auch im nächsten Jahr so weitergehen sollte.

Für unseren Verein ging es in 33 Rennen darum, uns so gut wie möglich zu präsentieren.  Außerdem findet im Bereich der Kinderrennen bis zu den Junioren B eine Punktwertung um die erfolgreichsten Nachwuchsvereine statt, bei der alle einzelnen Sportler gewertet werden. Die Devise lautete also wie immer: Kämpfen um jeden Meter und jede Platzierung. 24 Kinder von 11-14 Jahren sowie 9 B-Junioren gingen für den Dresdner Ruderverein in die Rennen und folgten diesem Aufruf. Am Ende stand in der Gesamtabrechnung Platz „2“ hinter Pirna zu Buche, ein gutes Ergebnis ( Pirna hat die meisten Teilnehmer) und ein Gutschein über 200 Euro ( auch nicht schlecht).

Auch unsere Kleinsten, zum Teil das erste Mal am Start, schlugen sich achtbar und trugen zu diesem Ergebnis bei.  Vielen Dank an die vielen Schlachtenbummler, die uns lautstark unterstützten.

Im Detail waren es für unseren Verein 11 erste Plätze, davon drei in Renngemeinschaften. Den zweiten Platz erreichten wir gleichfalls 11 mal, wiederum drei mal in Rgm. Zehn dritte Plätze komplettierten das Ergebnis.

Unsere Sieger waren:

Jung 1x 13

Johann Svoboda(12)

 

 

JM 1x A

Leon Roggenland

 

 

JM 2x A

Rico Hirche, Ferdinand Auerswald

 

 

Jung 2x12/13 Lgw

Casimir Altmann, Andre Montan

 

 

JF 2x A

Lisa Pavlasek, Janina Olwig

 

 

Mäd 2x12/13

Helena Retzke, Lilly Kossiol

 

 

JuM 4x+ 12/13

Johann Svoboda, Albert Kubista, Annika Hentzschel, Sara Krause+Stf. Sophie Achilles

 

 

Mäd 4x+ 12/13

Annika Hentzschel, Sara Krause, Isabell Heine, Cate Lynn Rochow+  Stf. Sophie Achilles

 

 

 

Tina Illman als Steuermann in Rgm. 2X

 

 

 

Katrin Geffers und Katharina Stöckmann in Rgm.

Für uns bleibt am Ende folgendes Fazit:

Wir wollen die Dresdner Regatta!

Wir wollen eine noch bessere, schnellere und gerechtere Einflussnahme der Schiedsrichter (einiger!), um bei dieser Flussregatta für alle halbwegs gleiche Bedingungen zu schaffen. Das gilt für den Start, aber auch für das Rennen.

Die Versorgung durch einen Imbiss-Stand im Zielbereich ist unbedingt erforderlich.

Und eine Siegerehrung direkt nach dem Rennen am Siegersteg findet einfach mehr Anerkennung.

Vielen Dank an unsere fleißigen Helfer bei uns im Bootshaus, die für das leibliche Wohl sorgten. Und vielen Dank an die fleißigen Kuchenspender, die das erst ermöglichten.

***

Deutsche Juniorenmeisterschaften
Hamburg 23.06. bis 26.06.2016

von Tina Illmann

Nun hatten wir das große Ziel für uns B-Junioren vor Augen: Die Deutsche Meisterschaft und damit der Höhepunkt unserer Saison. Die ganze Zeit haben wir in den jeweiligen Booten darauf hin gearbeitet. 

Um perfekt vorbereitet zu sein, starteten wir erst mal ins Trainingslager. Vom 15.6. bis 22.6. waren wir zusammen mit den Leipziger A-Junioren in Brandenburg. Dann folgte Hamburg, wo vom 23.6.-26.6. die Deutschen Meisterschaften für die U17/U19 und U23 statt fanden.

Wir B-Junioren zogen für diese Zeit wieder bei Frau Knoblauch ein. Das Haus lag nur 10 Minuten von der Strecke entfernt und Frau Rieß ist mit ihren jeweiligen Sportlern dort schon Stammgast.

Der Regattaernst begann am Donnerstag für die zwei B-Junioren-Vierer mit dem  Vorlauf. Ziel war es, unter die ersten drei zu kommen, um direkt im Finale zu landen. Unser Mädchenvierer, der sich aus den PRV, DRC, DHfK und DrRV zusammensetzte, hatte sich ziemlich viel vorgenommen.

So gingen dann die 1.500 Meter ziemlich schnell vorbei. Am Start blieben wir direkt an den anderen Booten und setzten uns bei 750 m mit drei weiteren Booten ein Stück nach vorn ab.  Bis zur 1.000 m-Marke blieb alles so. Kurz vor dem Endspurt waren wir dann nur noch drei Boote, die das Feld anführten, wovon wir uns um den 2. Platz stritten. Im Endspurt zeigten meine Mädels noch mal was sie konnten, aber leider war es dann doch nicht unser Bugball, der als zweiter die Ziellinie erreichte.

Aber auch mit dem 3. Platz sind wir direkt weiter und müssen nicht in den Hoffnungslauf. Leider ging es für mich dann direkt ins Krankenhaus. Der JMB4x+, der aus DRC, PRV, DHFK und unserem Lucas Breunung bestand, hatte das Ziel, zu den zwei besten Boote des Laufes zu gehören. Leider reichte das nicht ganz, und es ging am Tag darauf nochmal in den Hoffnungslauf.

Dort  fuhren sie souverän vorn und kamen somit auch weiter. Im Finale klappte es dann nicht ganz mit dem Treppchen. Mit einem guten 4. Platz von zehn Booten zur Deutschen Meisterschaft ging es dann für die fünf-leicht enttäuscht über den verfehlten Treppchenplatz-zurück Richtung Dresden und Leipzig. Auch der Rest fuhr nun zurück nach Dresden. 

Der JFB4x+ startete am Wochenende nicht mehr, denn zwei hatten sich den Magen-Darm-Virus eingefangen und Ersatz war nicht genügend da. Im A- und B-Bereich gab es dann trotzdem den einen oder anderem Titel.

***

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