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WANDERRUDERN

Landeswanderrudertreffen Sachsen 2015

Von Pirna bis Mühlberg

von Cornelius Rudolph

Der liebe Gott muss ein Ruderer sein, zumindest hat er sehr viel Sympathie für die Menschen, die diesen Sport betreiben. Kaiserwetter am Samstag und Sonntag. Sonnenschein soweit das Auge blickt, warm aber nicht heiß. Es war sogar wieder etwas Wasser im Bach.

Abfahrt mit dem Bootstransport  ca. Null Achthundert vom Dresdner Ruderverein, also fast pünktlich. Ankunft in Pirna wo wir schon von den dort wartenden Teilnehmern sehnsüchtig erwartet wurden. Das Abladen und Auftrimmen der Boote geschah im Selbstlauf.

Bernhard hat eine wohltuend kurze Begrüßungsrede mit anschließender Einteilung der Ruderer auf die Boote gehalten. Kunterbunt gemischt, sehr schön. Mit einer Ausnahme, Berni hatte sich vier Mädels ausgesucht (Referentin Öffentlichkeitsarbeit LRV Sachsen,  Landeswanderruderwartin Mecklenburg-Vorpommern,  Landeswanderruderwartin Sachsen-Anhalt und eine weitere Ruderin aus Greifswald), fiel überhaupt nicht auf und weckte absolut keinen Neid. Entsprechende Kommentare flogen von Boot zu Boot.

Dem politischen Mainstream folgend hatten wir neben uns Sachsen aus der Hauptstadt Dresden und der Mark Meißen auch Ausländer mit, Sachsen-Anhalt und Meckpom (Südschweden). Amtssprache war sächsisch, hat hervorragend funktioniert.

Nach und nach wurden von der steilen Böschung die Boote an den Stegen des Pirnaer RV zu Wasser gelassen und los ging’s, gemütlich mit einer Sektbegrüßung bis hin zu voller Kraft voraus. Bis zu unserem Bootshaus verging die Fahrt wie im Flug, kurze PP mit kühlen Getränken aus dem Dresdner RV. Weiter an den Schlössern durch die Waldschlösschenbrücke, Hufi war wieder nicht da!

 

Den Wellen der Ausflugsdampfer wurde geschickt ausgewichen, zumindest durch unseren Steuermann. Dann  waren wir auch schon an der geplanten Raststätte „Gohliser Windmühle“. Das Anlegen gelang auch bei Niedrigwasser hervorragend, keine Schramme an den Booten. Gutes Essen, gutes Bier, Hausmarke, Tee wurde auch getrunken.

 

Weiter ging es vorbei an den Höhenzügen der Radebeuler Weinberge mit Spitzhaus und Bismarckturm. Schon war das Spaargebirge mit der Boselspitze in Sicht. Das Anlegen und das Herausnehmen der Boote waren wieder eins. Das Haus des Meißner Ruderclubs wurde geentert, Quartier gemacht, nach und nach geduscht, es gab nur eine Brause bei den Mädels.

Die Betreuung und Gastronomie war vom Feinsten, freundlichste Bedienung an der Ausgabe, perfekte Steaks und Würste vom Grill. Auf der Terrasse mit Blick auf die Elbe wurde das Essen inklusive Unterhaltung zu sich genommen, zu trinken gab es auch.

Vier Greifswalder Studenten, die sich noch Meißen anschauen wollten, durfte ich begleiten. Wir besichtigten den Marktplatz mit der Frauenkirche. Neben der Gaststätte Vincenz Richter sind wir über die Frauenstufen zur Burg gestiegen. Von der Nordseite der Burg mit dem wunderschönen Panorama des rechtselbischen Meißens wurde die hereinbrechende Nacht beobachtet. Auf dem Rückweg gab es eine Umleitung zu Vincenz Richter, die Einrichtung wurde ebenso bewundert wie der Wein. Dann wurde noch ein Trabi 601 entdeckt. Trotz mehrmaligen Beteuerungen durch mich, dass mit diesem Auto vier Personen mit Gepäck zu DDR Zeiten bis an das Ende der Welt (Bulgarien) gefahren sind, blieben Zweifel.

Der Beginn der Nachtruhe war individuell, die Letzten sollen sich gegen 02:30 hingelegt haben. War aber in Summe wohltuend leise für Frühinsbettgeher wie mich.

Wecken 07:00 Uhr ebenfalls leise und in Etappen. Das Frühstücksbuffet stand dem eines **** Sterne Hotels in nichts nach. Dank an alle fleißigen Helfer des Meißner Ruderclubs !

Kurz danach standen die Ersten schon unruhig an den Booten. Durch den Wechsel von einigen Ruderkameraden, Samstag hatten uns einige verlassen, Sonntag kamen neue Ruderer hinzu, gab es eine neue Einteilung. Diesmal hatte Berni aber nur eine Frau aus Greifswald im Boot.

Trotz des sehr kleinen Steges ging es sehr zügig zu Wasser und ab ging das Schiff. Kurz vor Riesa wurden wir von einem Mitglied des Meißner Ruderclubs, der am Steuer eines Kleinflugzeuges saß, im Tiefflug begrüßt. Die Gesichter im Cockpit waren zu erkennen. Hinter Riesa wurde die Elbe dann breiter. Die Landschaft änderte sich, es wurde flacher und weiter.

Der Kilometer 121A, eine Besonderheit. Da die Längenvermessung der Elbe um 1890 vor der Erstellung der „Vereinskarte der Elbe“ nicht in der Strommitte erfolge, sondern sich immer auf die Luftlinie von Messpunkt zu Messpunkt erfolgte, traten zwangsläufig Ungenauigkeiten auf. So stellte sich heraus, dass die Grenze zwischen den Königreichen Sachsen und Preußen nach preußischer Vermessung bei km 120,5 liegt, die sächsische Vermessung jedoch bei km 121,54. Um nicht die bereits realisierte Kilometrierung der restlichen, meist preußischen Elbstrecke vornehmen zu müssen, einigte man sich sehr salomonisch und entschied, den Abstand von 2,04 km als einen Kilometer zu werten. Die „Hälfte“ dieses „langen“ Kilometers ist die 121A.

Bis Mühlberg hatten wir noch zwei unterschiedlich „Verrückte“ getroffen. Einen sympathischen Schwimmer, er schwamm von Riesa und wollte bis Torgau, toi,toi, toi! Der Zweite war mit einem mittelgroßen Sportboot unterwegs und erklärte uns, dass wir in der Fahrrinne „nichts zu suchen hätten“. Wir hatten auch nichts gesucht, wir fuhren bloß. Auf seiner Rückfahrt mit Höchstgeschwindigkeit beglückte er uns mit einer hohen Welle. Wurde aber ausgesteuert.

Dann war auch schon die Einfahrt zum Hafen in Mühlberg in Sicht. Noch einen knappen Kilometer hinein. Die Boote raus und abgetrimmt, verladen. Das Gruppenfoto ist sehr gut gelungen. Zum Mittagessen ging es in „Heides Schlemmereck“. Wir wurden von sehr offenherzigen Damen bedient. Das Essen war auch hier vom Feinsten.

Gegen 16:00 begann die Rückfahrt mit Bus nach Meissen und mit den Bootstransporten nach Pirna bzw. Dresden. Am Sonntag wurden alle Pirnaer und Dresdner Boote abgeladen und von fleißigen Helfern am Sonntagabend bzw. Montag wieder aufgebaut.

Allen Helfern und dem Organisator, Bernhard Trui, ein ehrliches Dankeschön.

Bis zum nächsten Jahr!

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