
Endlich war es wieder so weit: Die nächste Regatta stand vor der Tür – und dieses Mal ging es nach Werder an die Havel. Vom 12. bis zum 13. September 2026 fand dort die 67. Havel-Ruder-Regatta statt. Für uns Sportler begann das Abenteuer allerdings schon am Freitag mit der Anreise.
In Werder angekommen, machten sich die bereits vor Ort eingetroffenen Sportler direkt ans Werk: Boote abladen und aufbauen war angesagt! Da es jedoch schon spät war, beschlossen wir, die restlichen Boote erst am nächsten Morgen anzubauen und uns stattdessen um unser Schlafquartier zu kümmern. Wie jedes Jahr hatten wir das Glück, in einer Turnhalle übernachten zu dürfen. Dort trafen nach und nach auch die letzten Sportler ein, die wegen der Schule erst später losfahren konnten. Nachdem alles eingerichtet war, ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendbrot ausklingen. Nach der Besprechung für den nächsten Tag hieß es dann: ab ins Bett, denn am nächsten Morgen warteten spannende Rennen auf uns!
Am Samstagmorgen machten wir uns fertig, packten unsere Sachen und liefen zur nahe gelegenen Regattastrecke. Dort bauten wir die restlichen Boote an und stärkten uns anschließend bei einem gemeinsamen Frühstück unter dem Pavillon. Lange entspannen konnten wir allerdings nicht, denn bereits gegen 10 Uhr standen die ersten Starts an. Also hieß es für alle: fertig machen, aufwärmen und sich auf die Rennen vorbereiten!
Kurz vor zehn legten die ersten Boote ab und machten sich auf den Weg zur Startbrücke an der 1.000-Meter-Marke. Denn am Samstag standen die Rennen über die längere Distanz von 1.000 Metern auf dem Programm.
Und wir zeigten direkt, was in ihnen steckt! Ich sicherte mir bei den Jungen des Jahrgangs 2013 den ersten Platz. Auch Lennox durfte jubeln: Er gewann den Jungen-Einer im Leichtgewicht des Jahrgangs 2013.
Doch damit war unsere Erfolgsserie noch lange nicht vorbei! Kaja und Milene fuhren im Mädchen-Doppelzweier des Jahrgangs 2012 ebenfalls den Sieg ein. Kaja setzte sogar noch einen drauf und gewann zusätzlich den Mädchen-Einer des Jahrgangs 2012. Auch Pia Sophie durfte sich über einen ersten Platz im Mädchen-Einer des Jahrgangs 2013 freuen.
Als wäre das nicht schon genug, legten unsere Sportler noch einmal nach: Max und Lennox sicherten sich den Sieg im Jungen-Zweier der Jahrgänge 2012/2013. Lia und Selma machten das Erfolgswochenende perfekt und ruderten im Mädchen-Doppelzweier der Altersklasse 12/13 als Erste über die Ziellinie. Ein rundum gelungener Start in das Regattawochenende!
Um den erfolgreichen Tag gebührend abzuschließen, gab es am Abend Pizza für alle. Diese ließen wir uns gemeinsam auf dem Steg schmecken und genossen die entspannte Atmosphäre nach einem aufregenden Wettkampftag. Anschließend ging es zurück in die Turnhalle, wo wir ein letztes Mal unser Nachtlager aufschlugen.
Am Sonntagmorgen hieß es dann: ein letztes Mal in der Turnhalle fertig machen, Sachen packen und alles zum Auto bringen. Anschließend fuhren wir zur Regattastrecke, wo wir erneut gemeinsam unter dem Pavillon frühstückten.
Doch auch am Sonntag blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen, denn nach dem Frühstück ging es direkt weiter. Diesmal standen die Rennen über 500 Meter auf dem Programm – und anders als am Vortag starteten die Rennen ohne Startbrücke.
Wie schon am Samstag erwischten wir einen hervorragenden Start in den Wettkampftag. Ich und Lennox konnten sich erneut über einen ersten Platz in unserer Altersklasse freuen. Auch Pia Sophie und Kaja waren erfolgreich: Gemeinsam gewannen sie den Mädchen-Doppelzweier der Altersklasse 13/14.
Max erwischte ebenfalls einen erfolgreichen Sonntag. Er gewann sowohl im Einer der Altersklasse 12 als auch im Doppelzweier der Altersklasse 12/13. Damit konnten unsere Sportler auch am zweiten Regattatag zahlreiche Siege feiern und einmal mehr zeigen, was mit Teamgeist, Training und Ehrgeiz möglich ist.
Nach den letzten Rennen hieß es schließlich, die Boote wieder auf den Hänger zu verladen und die Heimreise nach Dresden anzutreten. Dort erwartete uns allerdings alles andere als sonniges Wetter: Statt Sonnenschein begrüßte uns Regen. Deshalb mussten wir die Boote direkt in den Bootshallen anbauen – ein etwas nasser Abschluss eines ansonsten großartigen Wochenendes.
Fazit: Hinter uns liegt ein rundum erfolgreiches Regattawochenende mit vielen Siegen, tollen Rennen und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse. Wir konnten unseren Verein in Werder hervorragend vertreten, wertvolle Wettkampferfahrung sammeln und hatten neben dem Sport auch jede Menge Spaß. So darf es bei der nächsten Regatta gerne weitergehen!
Luis Tetzlaff
Unsere Sieger





















