Wanderruderfahrt von Děčín nach Dresden – ein unvergesslicher Tag auf der Elbe

Wanderruderfahrt von Děčín nach Dresden – ein unvergesslicher Tag auf der Elbe

21 Ruderfreunde, fünf Boote und eine wunderschöne Elblandschaft – unterwegs von Děčín nach Dresden

Am 24. Oktober 2026 bat uns der Laubegaster Ruderfreund Dieter Heine zu einer besonderen Tour: eine gemeinsame Fahrt auf der Elbe von Děčín bis nach Dresden. Insgesamt 21 Ruderfreunde aus vier Vereinen hatten zugesagt, um diese Strecke gemeinsam zu bewältigen und einen erlebnisreichen Rudertag zu verbringen.

Bild 1: Startvorbereitungen in Decin

Gute Vorbereitung ist alles

Wie bei jeder Wanderruderfahrt begann das Unternehmen bereits einige Tage vorher mit den notwendigen Vorbereitungen.

Am Donnerstag wurde beim Laubegaster Ruderverein der Bootshänger beladen. Danach ging es am Freitag beim Dresdner Ruderverein weiter. Hier kamen drei weitere Vierer hinzu: „Rhein“, „Oder“ und „Weser“. Damit standen insgesamt fünf Boote für die geplante Elbefahrt bereit.

Anschließend konnte die gemeinsame Anreise organisiert werden. Am Sonnabend ging es mit dem VW-Bus von Amadeus Schurz und teilweise mit der Bahn nach Děčín.

Start in Děčín – 21 Ruderfreunde auf der Elbe

In Děčín trafen sich am frühen Morgen alle Teilnehmer in der Nähe des dortigen Rudervereins. Auf einer Wiese wurden die Boote zunächst abgeladen und aufgebaut. Nachdem alle Boote einsatzbereit waren, begann ab 10:00 Uhr das Einsetzen in die Elbe.

Mit dabei waren Peter Lippsch, Simone Schiewek, Falk Schröter, Karsten Curda, Toby Wange, Bodo Würbach, Stefan Bolz, Wolfgang Roscher und Manfred Gelpke sowie weitere Ruderfreunde aus Magdeburg. Insgesamt waren 21 Ruderfreunde nach ein paar Absagen und dem krankheitsbedingten Ausfall von Dieter gemeinsam unterwegs.

Bei wunderschönem Wetter bot sich den Teilnehmern ein herrlicher Blick auf die Landschaft des Elbsandsteingebirges. Die Elbe zeigte sich zunächst von ihrer besten Seite und die Stimmung in den Booten war entsprechend gut.

Eine zünftige Mittagspause in Wehlen

Nach der guten Hälfte der Strecke auf dem Wasser wurde im Bauernhäusl Wehlen eine wohlverdiente und zünftige Mittagspause eingelegt, da unterhalb der Wehlener Fähre ein Anlegen mit unseren Booten gut möglich ist

Hier konnten sich alle Teilnehmer stärken, die bisherigen Eindrücke austauschen und neue Kräfte für die zweite Etappe sammeln. Solche Pausen gehören zu einer gelungenen Wanderruderfahrt einfach dazu. Schließlich geht es nicht nur darum, Kilometer auf dem Wasser zurückzulegen, sondern auch um das gemeinsame Erlebnis und die Geselligkeit.

Bild 2: Ankunft in Wehlen und Pausenvorbereitung

Gegenwind und Nieselregen auf den letzten Kilometern

Nach der Mittagspause ging es wieder in die Boote und weiter in Richtung Dresden. Doch das Wetter zeigte sich nun von einer anderen Seite:
Ab Pirna setzte ein leichter Nieselregen ein, dazu kam teils kräftiger Gegenwind. Die Bedingungen wurden zunehmend anspruchsvoller und verlangten uns Ruderern auf den letzten Kilometern noch einmal einiges ab – zumal wir noch vor dem Sonnenuntergang in unseren Heimatvereinen wieder ankommen wollten. Der Gegenwind machte sich deutlich bemerkbar und die Kräfte ließen langsam nach.

Was am Morgen bei herrlichem Wetter so entspannt begonnen hatte, entwickelte sich zum Schluss noch zu einer durchaus kräftezehrenden Angelegenheit. Doch die gute Stimmung und der Zusammenhalt in der Gruppe halfen dabei, auch diese letzte Etappe gemeinsam zu meistern.

Ein gelungener Wanderrudertag

Am Ende stand eine rundum gelungene Wanderruderfahrt von Děčín nach Dresden. Fünf Boote, 21 Ruderfreunde und viele gemeinsame Erlebnisse machten diesen Tag zu etwas Besonderem.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern, den Organisatoren und den Helfern, die durch ihren Einsatz bei den Vorbereitungen, beim Bootstransport und auf dem Wasser zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben.

Besonders schön war die vereinsübergreifende Gemeinschaft mit den Ruderfreunden aus Magdeburg und den Dresdner Vereinen. Genau das macht das Wanderrudern aus: gemeinsam unterwegs sein, sich gegenseitig unterstützen und auch bei Gegenwind das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

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